#10 HERZENSMOMENTE - Manchmal beginnt Heilung mit dem Weitermachen - Vanessas Geschichte

Shownotes

10 HERZENSMOMENTE - Manchmal beginnt Heilung mit dem Weitermachen - Vanessas Geschichte

In dieser Folge von „Herzensmomente“ spreche ich mit Vanessa. Sie ist 38 Jahre alt, Ehefrau, Mama einer Tochter und hat einen Weg hinter sich, der von Schmerzen, Unsicherheit und vielen offenen Fragen geprägt war.

Alles begann mit Beschwerden, für die lange niemand eine Erklärung fand: Schwindel, Herzrasen, Erschöpfung, Migräne und das Gefühl, dass etwas im eigenen Körper nicht stimmt.

Es folgten unzählige Arztbesuche, Untersuchungen und die immer wiederkehrende Erfahrung, nicht ernst genommen zu werden. Statt Antworten erhielt Vanessa Diagnosen, die ihre Symptome nicht erklären konnten – und begann irgendwann sogar, an sich selbst zu zweifeln.

Doch sie gab nicht auf.

In unserem Gespräch erzählt sie von ihrem jahrelangen Kampf um Klarheit, von CMD, chronischen Schmerzen, dem Verlust ihres Vaters in einer ohnehin schweren Zeit und davon, wie sehr ihre Familie sie getragen hat, als sie ihren Alltag kaum noch alleine bewältigen konnte.

Wir sprechen darüber, wie wichtig es ist, auf das eigene Bauchgefühl zu hören, für sich selbst einzustehen und weiterzusuchen, wenn man spürt, dass etwas nicht stimmt.

Vanessa erzählt auch von ihrer Insulinresistenz, ihrer beeindruckenden Gewichtsabnahme und davon, wie sie Schritt für Schritt zurück ins Leben gefunden hat.

Heute arbeitet sie selbstständig in der Alltagshilfe und unterstützt Menschen genau dort, wo sie selbst einst Unterstützung gebraucht hat.

Eine Folge über Selbstzweifel und Selbstvertrauen, über Rückschläge und Neuanfänge und darüber, dass Aufgeben manchmal die einzige Option ist, die niemals infrage kommt.

Deine Inez

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu Herzensmomente, wenn Geschichten eine Stimme bekommen.

00:00:06: Ich bin Ines Fotografin von Herzzauber und Kitzzauberfotografie.

00:00:11: in meinem Podcast geht es um echte Geschichten, um Menschen die kämpfen, wachsen und trotz aller Herausforderungen ihren Weg weitergehen.

00:00:20: In dieser Folge spreche ich mit Vanessa.

00:00:23: Vanessa erzählt von einem langen Weg voller Schmerzen und Sicherheit, Arztbesuchen und der Frage warum ihr Körper plötzlich nicht mehr so funktioniert wie früher.

00:00:33: Von Symptomen für die lange niemand eine Erklärung hatte, von dem Gefühl nicht ernst genommen zu werden – von Angst, Erschöpfung und den Kampf zurück ins Leben!

00:00:44: Und trotzdem ist diese Folge keine Geschichte von ÖH aufgeben sondern über Stärke, über Durchhalten und darüber wie wichtig es ist auf den eigenen Körper zu hören.

00:00:56: Heute arbeitet Vanessa selbstständig in der Alltagshilfe weil sie selbst weiß wie wertvoll Unterstützung in schweren Zeiten sein kann.

00:01:05: Liebe Vanessa Danke für dein Vertrauen!

00:01:19: So jetzt bin ich mit der lieben Vanessa hier.

00:01:22: wir sitzen im Kurpark.

00:01:24: man hört drum herum die Vögel switcher die Sonne scheint das einfach Gerade sehr schön hier.

00:01:32: Also lasst euch von den Vögeln nicht ablenken!

00:01:36: Ja, jetzt geht es erstmal los und freue mich dass du da bist.

00:01:41: Ja danke, dass sie schwer sein

00:01:42: darf.

00:01:43: Sehr gerne.

00:01:44: Dann magst Du Dich einmal Vorstellern?

00:01:48: Wer bist Du?

00:01:50: Genau.

00:01:51: Ich bin Vanessa, bin thirty- acht Jahre alt, bin verheiratet und habe eine Tochter.

00:01:57: die ist sechzehn Genau und seit ungefähr einem Jahr bin ich selbstständig als Alltagshilfe.

00:02:05: Wie sieht denn dein Alltag aktuell so aus?

00:02:09: Ja, mein Alltag ist ganz unterschiedlich.

00:02:14: Ich habe mal gesehen von meiner Geschichte aber auch von Büroarbeit, Rundenanfahren natürlich das übliche Haushaltkind, und zwischendurch ein bisschen

00:02:32: Mietein.

00:02:33: Das ist immer wichtig!

00:02:36: Du hast gesagt du bist selbstständig als Alltagshilfe wie sie so was ausgeht.

00:02:40: darf ich mir das vorstellen?

00:02:42: Ja also das ist eigentlich ganz easy.

00:02:45: Ich fahre zu meinen Kunden die in der Regel Unterstützung im Haushalt benötigen oder bei Arzt besuchen oder auch einfach nur Gespräche, Spazieren gehen.

00:02:59: Einfach da sein zu hören.

00:03:04: Sehr schön!

00:03:07: Auf den Bildern die wir ja gerade schon gemacht haben – genau, wir haben die Bilder gerade erst gemacht – kann jeder sehen.

00:03:15: oder die dich kennen wissen das du schielst.

00:03:18: seit deiner Kindheit

00:03:19: hast du gesagt

00:03:22: hatte ich das in deinem Leben schon mal beeinträchtigt?

00:03:27: oder wie war es als Kind?

00:03:31: Als Kind, wo kann ich mich so erinnern können, war es manchmal schwierig.

00:03:37: Ja dass die Kinder mich halt angestarrt haben und ja so warum war für mich was ja normal In der Schulzeit war es schon manchmal in Richtung Mobbing auf, dass man mich damit aufgezogen hat.

00:03:59: Irgendwann habe ich eine Strategie entwickelt und hab mir gesagt, naja gut!

00:04:03: Ich bin so... Und das ist wie's ist.

00:04:07: Es kann nicht ändern.

00:04:08: Entweder mögt ihr mich so oder eben nicht?

00:04:12: Also eingeschränkt hatte ich das aber in deinem Leben.

00:04:15: Also für dich ist das normal?

00:04:18: Für mich ist es normal, ja.

00:04:21: Ich merke halt so dieses dreidimensionale Sehen.

00:04:26: Das ist was man nicht kann und man hier kann das nicht.

00:04:32: Aber ich weiß ja auch nicht wie's ist wenn es anders wäre.

00:04:38: Also du fährst ganz normal Auto, hab' ich gesehen.

00:04:41: Genau, aber alles

00:04:42: ganz normal.

00:04:47: Ja, dann wollen wir mal so ein bisschen auf deine Lebensgeschichte eingehen.

00:04:52: Wann

00:04:53: war der Zeitpunkt für dich?

00:04:57: Wo du gemerkt hast, dass etwas mit dir nicht stimmt?

00:05:01: Das ist tatsächlich jetzt zehn Jahre her, das war im Jahr zwei tausendzehntin um Ostern.

00:05:08: ich war irgendwie auch leicht angeschlagen und hatte eben diese komische Pusteln im Gesicht und am Körper.

00:05:17: Ich wusste gar nicht so genau, was ist das?

00:05:19: Was ist mit mir?

00:05:21: Und dann war es Oster Sonntag, da hab' ich mit meiner Tochter gefrühstückt und auf einmal wurde mir ganz komisch.

00:05:30: Ich habe Herzraben gehabt, Schwingel konnte ich nicht richtig gucken.

00:05:36: Ja, mein Mann kam dann auch sofort und ich war gleich obermächtig.

00:05:41: Irgendwie so ... Ich hab einen Schlaganfall oder irgendwie was ganz Schlimmes.

00:05:47: Bin dann auch ins Krankenhaus gekommen und da war alles in Ordnung.

00:05:51: War alles ohne Befund, konnte nach Hause gehen.

00:05:53: Man hat mir gesagt ja sieht es aus jetzt hätten die Wind

00:05:56: pocken.

00:05:57: Okay!

00:05:58: Und ähm ... Ja, dann ... ging es eigentlich erst mal so los, weil diese Beschwerden kamen halt immer und immer wieder.

00:06:10: Und dann bin ich von Arzt zu Arzt und sei immer alles in Ordnung.

00:06:17: Okay also ich kenne das ja!

00:06:21: Wer meine Folge schon gehört hat weiß dass er sich das sehr gut nachempfinden kann.

00:06:27: Also hattest du da erstmal einen Ärztemarathon vor dir?

00:06:31: Ja genau und bei allen möglichen Ärzten, was man sich halt eben so denken kann.

00:06:37: Und irgendwann sagte mal ein Arzt zu mir ja ich würde gar nicht mehr zu anderen Ärzte gehen und weiter suchen dass es sowieso alles mythisch ist.

00:06:48: Wie hat sich das für dich angefühlt?

00:06:50: Also angefühlte auch zu wissen okay es findet keiner war's

00:06:56: Im ersten Moment hast schon einen Schlag ins Gesicht weil Ich habe es ja gespürt.

00:07:05: Also, das ist ja real gewesen und dann sagt halt einer... Ja so!

00:07:11: Es ist halt psychisch und nach dem Motto die bilden sich das alles nur ein.

00:07:18: Lassen Sie mich mal einweisen.

00:07:22: ich war allerdings so verzweifelt dass ich hab tatsächlich getan und war dann für einige Zeit teilstationär in der Tagesklingung im nötig-osomatischen Tagesklinik wurde auch auf Medikamente eingestellt und dann dachte man ja irgendwann zu mir, wir haben eine Angststörung.

00:07:46: Allerdings die Medikamenten die sie mir gegeben haben aber auch nicht gewirkt so wie es anscheinend sollten weil diese Beschwerden und diese Symptome waren halt trotzdem immer da.

00:08:01: August, zwei Tausendsehnte wurde meine Tochter eingeschult.

00:08:05: Da wurde ich dann auch entlassen und ja war trotzdem nicht so viel schlauer weil sich nicht viel verändert hat.

00:08:15: Ich wusste jetzt das mal nichts für mich ist.

00:08:18: aber

00:08:21: da steht man dann erstmal und denkt

00:08:24: wie geht es weiter?

00:08:30: Hast du angefangen an dir selbst zu zweifeln?

00:08:33: Ja, das ist ein oder andere Mal schon.

00:08:35: Da habe ich mir auch gedacht, muss ja wenn wirklich was ist irgendwie etwas gefunden werden?

00:08:41: Also so kann ja nicht sein es ist ja da du merkst es.

00:08:46: aber irgendwann war es dann schon so dass ich mir dachte und was ist?

00:08:52: jetzt haben wir den Autos Flugzeug auch noch hier.

00:08:57: Fliegt mal schneller!

00:09:01: Ja

00:09:01: also selbst Zweifel waren da jeden Fall.

00:09:05: Und dann war der Punkt,

00:09:08: wo du zum Orthopäden

00:09:09: gegangen bist.

00:09:10: Richtig?

00:09:11: Genau!

00:09:11: Da ist man noch mal viel Zeit ins Land gegangen, nochmal den einen oder anderen Arzt aufgesucht und dann war es im Jahr zwei tausend achtzehn weil, muss ich dazu sagen auch schon viele Jahre immer Kopfschmerzen und Migräne da gewesen sind.

00:09:25: wenn nicht dann zu diesem einen Orthopän und er sagt mir dann zu mehr Ja wir haben den ersten Halswirbel verschoben, wie auch immer.

00:09:35: Und wenn wir den korrigieren dann ist alles wie in Luft aufgelöst.

00:09:42: und das war natürlich in dem Moment so mein

00:09:45: Anker

00:09:45: genau meine Hoffnung und ich habe dann auch sofort zu meinem Mann gesagt ja

00:09:50: machen mal so

00:09:51: ungefähr und vierzehn Tage später war es dann soweit.

00:09:55: und dann hat er so ein komisches Gerät gehabt in meinem ersten Halswirbel rum.

00:10:04: Und ich bin dann aufgestanden und merkte schon, irgendwas stimmt aber nicht.

00:10:10: Und sagte ihm das auch.

00:10:12: Ich fühl mich so wie besoffen.

00:10:16: Dann dachte ich, das ist normal, das braucht ein bisschen.

00:10:20: Klingt logisch?

00:10:21: Ja

00:10:21: klingt erstmal logisch.

00:10:23: Eine Woche später war ich zur Nachuntersuchung und es ist immer noch da.

00:10:28: Irgendwie wird das schlimmer und dann kam er mir irgendwie noch damit um der Ecke.

00:10:33: Sie haben

00:10:33: noch eine Depression

00:10:35: und ich

00:10:35: denke, naja wo dran machst du das jetzt feste?

00:10:40: Dann hat er mir aber gesagt ja, ich gebe Ihnen mal eine Adresse.

00:10:45: Lassen wir nochmal den Kiefer untersuchen.

00:10:48: Genau!

00:10:48: Und dann bin ich dann weiterhin mit diesem starken Schwindel

00:10:53: und immer

00:10:54: mehr Angst.

00:10:56: Das ist auch ein Kiefeautopäde.

00:10:59: tatsächlich bin ich dann dorthin und der hat mich dann auf TMD getestet.

00:11:06: Dabei kamen dann heraus, Kiefergelenke sind auch nicht so

00:11:09: dolle.

00:11:10: Ja willkommen im Club!

00:11:15: Das war auch wieder ein Stück weit beruhigend weil dann hatte man auch wieder irgendwie was greifbar.

00:11:23: Weil diese Verzweiflung in dem Moment nicht ganz so groß.

00:11:28: Als er mir dann noch sagte, ja sie haben ja auch fünf Zähne die Wurzel behandelt sind und die sind entzündet.

00:11:35: Die müssen raus.

00:11:36: Ich denk mir okay mach alles mit mir was du meinst.

00:11:41: Hauptsache es geht mir besser!

00:11:44: Und dann habe ich mir diese fünf Zäne ziehen lassen und dann Provisorium bekommen.

00:11:57: Zu der Zeit ist dann auch noch mein Vater verstorben.

00:11:59: Das war alles so, dass eine gegen ihn dieses andere übel war und das war halt genau diese Zeit wo ich wirklich am Boden

00:12:08: war.

00:12:10: Also dann auch die Depression?

00:12:14: Ja!

00:12:15: Dann

00:12:15: wirklich wurden...

00:12:17: Genau es war gar nicht mal so abwegig.

00:12:21: also ich habe trotzdem immer irgendwie gehofft, dass es besser wird und hab auch jeden Tag gekämpft.

00:12:27: Ich hab ja ausschließlich noch meine Tochter gehabt, die musste er auch noch versorgt werden.

00:12:32: Und mein Mann hat viel übernommen aber er musste ja auch arbeiten weil ich selber für mich wäre zunächst in der Lage.

00:12:41: ich fand es weder alleine irgendwie zu meinen Terminen fahren überhaupt kein Autofahren.

00:12:46: wenn ich es wirklich geschafft habe mein Haushalt zu machen mal so war schon ein guter Tag.

00:12:53: aber ansonsten alleine irgendwie einkaufen oder irgendetwas freizut aktivitäten

00:12:58: überhaupt nicht

00:12:59: dran zu denken.

00:13:02: Ja, du hattest gerade kurz angerissen und jetzt hat es auch noch.

00:13:04: dein Vater verstorben nach einem langen Krankheitskampf?

00:13:11: Genau!

00:13:12: Mein Vater hatte COPD Lungenerkrankung.

00:13:17: Und ja lag immer mal wieder zwischendurch auf Intensivstation.

00:13:24: Auch Ende im Jahr zwei Tausend achtzehn war es dann mal wieder soweit und er hatte sich dann aber wieder verrappelt.

00:13:32: Und dann ist er am fünften Januar, das war eigentlich so... hat man gar nicht mit gerechnet.

00:13:43: Genau!

00:13:44: Das war halt auch noch mal so.

00:13:47: dieser Verlust.

00:13:49: Man musste sich jetzt um alles irgendwie kümmern, diese Last die dann

00:13:53: noch

00:13:53: zusätzlich kam.

00:13:56: Das war einfach too much.

00:14:01: Ja wie ging's?

00:14:03: Dann mit dem Too Much für dich weiter.

00:14:07: Ja, jeden Tag aufs Neue Aufstehen Kämpfen Also immer weiter

00:14:15: Aber weh also wie woher hast du die Kraft genommen?

00:14:22: Ja das ist eine gute Frage Wahrscheinlich weil wir hier kämpfen schon in die Wiegel gelegt wurde.

00:14:29: Ich bin Frühchen und Da musste man ja auch schon kämpfen als Baby irgendwie.

00:14:39: Und ich kann es nicht genau sagen, wahrscheinlich weil ich auch eine gute Mama rein wollte, eine gute Frau und einfach auch leben wollte oder möchte... Ja!

00:14:57: ...und das hat mir immer wieder gesagt Nein, es gibt die Weg und es geht immer irgendwie weiter.

00:15:05: Natürlich habe ich auch mal die Deckel vom Kopf gezogen, habe gedacht, nee heute nicht und heute will ich nicht.

00:15:11: Aber dann ja aufstehen und weiter machen.

00:15:21: Du hattest gesagt du bist halt auch kein Auto gefahren?

00:15:24: Ja Also warst du schon halt auch schon sehr beeinträchtigt in deinem Alltag?

00:15:32: Ich war also ist jetzt vielleicht weit hergeholt aber an so manchen Tagen habe ich mich gefühlt wie ein Pflegevoll.

00:15:41: Also ich konnte jetzt alleine mich duschen und alles so.

00:15:44: Das ist nicht, aber schon immer angewiesen zu sein.

00:15:48: Immer irgendwie darauf warten dass die Hilfe kommt oder ja irgendwie zum Einkaufen oder so Dinge die man einfach selber machen kann in der Regel Aber das waren halt alle so Sachen.

00:16:05: Ich könnte es nicht.

00:16:08: Wie war dann für deine Situation?

00:16:10: Für dein Mann

00:16:12: Ja, auch total schwierig.

00:16:13: Er hat ja die Doppelbelastung.

00:16:16: Natürlich so dass ein oder andere mit unserer Tochter musste er dann auch noch übernehmen Dann natürlich die Arbeit Mich da noch dabei natürlich auch Die Sorge auch um mich und er wollte mir auch immer nur helfen und war dann halt auch hilflos.

00:16:35: Und im Nachgang betrachtet Ja, sehe ich Ihnen da halt auch immer noch so wie er wirklich versucht hat mir zu helfen und Ich auch vieles immer gesagt habe nein das will ich so nicht weil dann hab ich mich wieder über irgendwas informiert.

00:16:52: Dann habe ich gedacht okay.

00:16:53: Das ist der Weg.

00:16:54: ich möchte dass und einen auch manchmal ein bisschen stur Ja aber für ihn war das halt auch total schürzig.

00:17:04: Gebt es für

00:17:05: dich

00:17:06: und deiner Beschwerden heute einer Antwort?

00:17:12: Ja und nein.

00:17:14: Also die CMD natürlich weiterhin, wie du ja selber weißt ganz viele blöde Sachen machen kann, auslösen kann.

00:17:23: am Symptom Ich habe weiterhin Einschränkungen.

00:17:29: also ich war letztes Jahr im Klinikum an eine Therapie mit der Hoffnung Tatsächlich, schmerzfrei.

00:17:40: Und beschwerchen frei da wieder rauszugehen.

00:17:44: Tag fünf wurde mir der Zahn gezogen und da safte man mir eigentlich bestehend schon so lange sie gelten als chronische Schmerzpatientin.

00:17:56: Das wird die auch erst ihres Lebens begleiten.

00:17:59: Und das war so ein Zwiespalt.

00:18:01: ich hatte irgendwie dann verantworten.

00:18:06: bleibt es für immer so.

00:18:07: und auf der anderen Seite, oh mein Gott ich muss damit leben.

00:18:11: Wie soll zu das Schatten?

00:18:14: Und ja dann hatte man mir halt auch uns herzgelegt.

00:18:19: irgendwie zu versuchen ist zu akzeptieren eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

00:18:25: Es wird immer so sein.

00:18:28: und ja es schenkt mich auf heute noch ein.

00:18:31: So den einen oder anderen Tag auch wo auch mal nichts geht.

00:18:36: Aber, ähm ... bin ich zurückblicke.

00:18:40: Diese komplett schwere Zeit geschafft so dass ich jetzt ja Auto fahren kann?

00:18:47: Ich kann allein einkaufen gehen!

00:18:48: Ich kann mit dir hier sitzen

00:18:50: und du hast dich selbst schon nicht gemacht.

00:18:52: Genau.

00:18:53: Und wie hast Du das geschafft?

00:18:56: Wie hast Du wo hast Du für Dich einen Weg gefunden da dich stückweise rauszukämpfen?

00:19:07: Bekommst du Behandlungen, wo hast du die Kraft hergezogen?

00:19:11: Hast du

00:19:13: noch weitere Unterstützung bekommen.

00:19:16: Die letzten zehn Jahre sind natürlich geprägt von unzähligen Physiabehandlungen ... die eine oder andere Massage-Sporttherapie in der Reha war ich auch schon.

00:19:30: Wie gesagt, die Klinik für manuelle Therapie.

00:19:33: Spezielle Behandlung für die CMD also ... Ich hab jede Woche da

00:19:38: meine Termine auf.

00:19:41: Mhm.

00:19:43: Genau, und ich hab halt auch gemerkt es kann besser werden oder es wird halt Stück für Stück immer besser.

00:19:50: natürlich muss sich weiter viel mitarbeiten

00:19:53: Sport.

00:19:55: Wenn wir gerade beim Thema Sports sind dann gibt's ja noch

00:19:58: ein

00:19:59: Kapitel ist deine Abnahme

00:20:03: Ja genau

00:20:05: Woher?

00:20:06: Wie?

00:20:07: Ja, ich habe

00:20:08: tatsächlich viele Jahre eine Fettleber gehabt.

00:20:14: Und weil man der Meinung nach ja Alkohol war dann natürlich so in den letzten Jahren jetzt auch nicht so dass ich das irgendwie zu mir genommen habe und die Ärzte haben immer gesagt sie müssen abnehmen, sie mussten abnehmen.

00:20:26: Ich hab auch immer wieder versucht aber es funktionierte nichts und irgendwann bin ich darauf gestoßen dass so bestimmte Beschwerden, die ich dann halt auch noch hatte auf eine Insulinresistenz zurückzuführen sein könnten.

00:20:44: Und meinen Arzt wollte mir überhaupt keine Überweisung für einen Diabetologen geben und das heißt es ist ja kratsch.

00:20:52: Ich würde das aber gerne einmal abchecken lassen und das war gut so.

00:20:57: Da sind wir wieder bei dem Thema.

00:20:58: man muss dann kämpfen...

00:21:00: ...und auf seinen Körper hören!

00:21:01: Ja genau weil ich habe gemerkt, es ist irgendwas nicht richtig Und dann kam dann auch dabei raus, dass ich eine Insulinresistenz habe.

00:21:11: Ich hab auch ne Zeit lang da mir die Kamente genommen und ich werde nicht vergessen... ...ich bin nach Hause und hab zu meinem Mann gesagt, ich werde verhungern.

00:21:20: Ich war völlig verzweifelt!

00:21:22: Aber dann hab' ich angefangen auch da mich einzulesen und Schritt für Schritt ja die Ernährung umzustellen und so habe ich achtzehn Kilo

00:21:33: abgenommen.

00:21:34: Sehr schön Wie fühlst du dich

00:21:39: heute?

00:21:42: Das ist eine sehr gute Frage.

00:21:47: Es ist unterschiedlich, also jetzt gerade in dem Moment zum Beispiel bin ich super dankbar dass wir hier sitzen und ich erzählen darf und anderen vielleicht auch Mut machen kann nicht aufzugeben und dich nicht in eine Schokolade stecken zu lassen, sondern auch sich zu hören.

00:22:09: Auf deinem Bauchgefühl zu hören Und das macht mich gerade glücklich und alles andere ist grade ausgeblendet.

00:22:21: also das ist grade nicht da.

00:22:26: Sehr schön!

00:22:28: Was bedeutet das Wort Stärke für

00:22:32: Dich?

00:22:39: Stärke ist ja nicht aufzugeben, auf sich zu hören.

00:22:47: Auf seinem Bauch zu hören und auch wenn man auf Gegenwind stößt, dass man dagegen

00:22:56: hält.

00:22:58: Wenn jemand auch zu dir sagt das ist Quatsch und würde ich gar nicht erst machen aber du fühlst es einfach, dass du es machen musst.

00:23:06: Da kommt der Flieger wieder.

00:23:08: Ja, dann ist der Rückflug!

00:23:17: Ja, genau.

00:23:18: Dass man einfach sichtvoll bleibt und stark ist nicht nur für sich sondern auch in meinem Fall für meine Tochter weil das ist mir halt auch super wichtig ihr das zu vermitteln dass man muss nicht immer stark sein im Leben Man darf auch mal hüten sein und weinen und schreien.

00:23:46: Aber ich möchte, dass sie weiß, dass es dann aber auch wichtig ist weiterzumachen.

00:23:51: Ja,

00:23:52: sehr schöne Worte.

00:23:55: Dann komme ich schon fast zum Schluss.

00:23:59: Was du den anderen Menschen mitgeben möchtest, hattest du ja schon ganz gut gesagt?

00:24:03: Was würdest du aber deinem früheren Ich

00:24:09: sagen?

00:24:11: Oh, spannend!

00:24:19: Also das ist zwar schwer war und ich auch viele Zweifel hatte und manchmal keine Hoffnung Aber dass es gut war Vanessa von vor zehn Jahren nicht aufgegeben hat.

00:24:34: Und sich hat mich beirren lassen.

00:24:39: und genau, das hat mich auch zu den Menschen gemacht denen ich halt heute bin und ich würde schon fast behaupten Ich bin viel viel selbstbewusster Meinungsstark.

00:24:56: Ja Lass mir auch nichts gefallen auf wenn mir mal wieder irgendjemand sagt Das ist aber kratsch.

00:25:04: Sehr schön.

00:25:06: Ja, ich danke dir liebe Vanessa!

00:25:08: Dass du deine Geschichte mit mir geteilt hast und es uns geteillt hast.

00:25:15: Danke dir für deine Stärke.

00:25:19: Und ja, möchtest du noch zum Abschluss irgendwas sagen?

00:25:23: Jetzt hast du nochmal Freie Bahn ohne eine Frage.

00:25:26: Ich

00:25:26: würde gerne auf jeden Fall noch was sagen.

00:25:29: meine Tochter hat gestern zu mir gesagt Mama Grüß mich!

00:25:37: Meine Liebelin, grüße gehen raus an dich.

00:25:40: Ich liebe dich und natürlich an meinen Mann.

00:25:42: Einmal Danke für alles was er immer da ist.

00:25:47: Ja dann werde ich auch schon ganz emotional.

00:25:51: Und ich freue mich auf alles das was die Zukunft noch so bringt.

00:25:57: Sehr schön!

00:25:58: Dankeschön!

00:26:11: Liebe Vanessa Danke, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast.

00:26:16: Diese Folge zeigt wie viel Kraft ein Mensch entwickeln kann selbst dann wenn der Weg voller Schmerzen, Rückschläge und Zweifel ist.

00:26:23: Und sie erinnert uns daran wie wichtig es ist Menschen ernst zu nehmen auch dann wenn man ihre Beschwerden nicht sofort erklären kann.

00:26:32: Wenn dich diese Folge berührt hat teile Sie gern weiter.

00:26:36: vielleicht erreicht sie genau den menschen der sich gerade darin wiederfindet oder neue Hoffnung braucht.

00:26:43: Und wenn du meinen Podcast unterstützen möchtest, freue ich mich sehr über eine Bewertung damit noch mehr Geschichten einer Stimme bekommen.

00:26:50: Bis zur nächsten Folge von Herzensmomente Wenn Geschichten Eine Stimme Bekommen.

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