#11 HERZENSMOMENTE - Christinas Geschichte über Unternehmertum, Familie und Selbstbestimmung

Shownotes

11 HERZENSMOMENTE - Christinas Geschichte über Unternehmertum, Familie und Selbstbestimmung

In dieser Folge von „Herzensmomente“ spreche ich mit Christina – Unternehmerin, Podcasterin, Mama und einer Frau, die ihren eigenen Weg mit viel Herz, Klarheit und Mut geht.

Christina nimmt uns mit zurück in ihre Kindheit, erzählt von einer kranken Mutter, zwei außergewöhnlichen Großmüttern und den Werten, die sie bis heute prägen. Schon früh wollte sie den Dingen auf den Grund gehen und genau diese Neugier begleitet sie bis heute, ob als Unternehmerin, Podcasterin oder im Umgang mit den Menschen um sie herum.

Wir sprechen über das Leben als Mutter und warum Begleiten für sie wichtiger ist als Erziehen und weshalb sie ihrer Tochter vor allem eines mitgeben möchte: den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen.

Ein besonders bewegender Teil unseres Gesprächs handelt vom Abschied. Christina erzählt von der langen Krankheit ihrer Mutter, vom Verlust ihrer Mama und ihrer Oma und von den wertvollen Tagen, in denen sie ihre Großmutter bis zum letzten Atemzug begleiten durfte. Ein Gespräch über das Sterben, das überraschend viel über das Leben lehrt.

Außerdem sprechen wir über ihre Selbstständigkeit, ihren Podcast, große Visionen und darüber, warum sie fest daran glaubt, dass finanzielle Unabhängigkeit, Kreativität und Authentizität kein Zufall sind, sondern Entscheidungen.

Eine Folge über starke Frauen, Familie, Liebe, Verlust und den Mut, immer wieder neu aufzubrechen. Und über einen Satz, der sich wie ein roter Faden durch Christinas Leben zieht:

„Folge immer deinem Herzen.“

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Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich Willkommen zu Herzens Momente, wenn Geschichten eine Stimme bekommen.

00:00:06: Ich bin Ines Fotografin von Herzzauber und Kids Zauberfotografie.

00:00:10: in meinem Podcast geht es um Menschen, um ihre Lebensgeschichte, um die Momente ,die uns prägen verändern und zu dem machen was wir heute sind.

00:00:20: Heute freue ich mich ganz besonders auf meinen Gast.

00:00:23: Viele kennen Christina Heinrich als Unternehmerin, Mentorin-Podcasterin und Gründerin mehreren erfolgreichen Marken.

00:00:31: Ich selbst durfte Christina in den vergangenen Monaten als MentorInn kennenlernen.

00:00:36: Dabei habe ich nicht nur unglaublich viel über Business gelernt sondern vor allem einen Menschen erlebt der mit ganz viel Herz begleitet.

00:00:46: doch hinter jedem Erfolg steckt eine Geschichte Eine Geschichte voller Entscheidungen, Mut, Zweifeln, Liebe, Verlust und persönlichen Wachstum.

00:00:56: Und genau darüber möchten wir heute sprechen – nicht nur über Zahlen und Strategien sondern über den Menschen.

00:01:03: Kristina!

00:01:14: Jetzt bin ich hier mit der Kristina.

00:01:16: Schön, dass du dir die Zeit so spontan genommen hast!

00:01:19: Ja, herzlichen Glückwunsch!

00:01:20: Ich bin da etwas reingeraten und schön, dass ich da sein darf in meinem eigenen Büro.

00:01:25: Sehr cool, sehr spontank.

00:01:27: gestern gefragt und jetzt sitzen wir hier.

00:01:30: Sehr schön.

00:01:31: Ich habe mir eine ganze Liste... Sie hat ein ganzes Katalog getragen.

00:01:37: Alles, was sie mich fragen, da fragt sie mich dann jetzt heute.

00:01:40: Also die Spiele beginnen meine Lieben!

00:01:42: Ja ich würde gerne erst mal mit einer ungrönlichen Frage beginnen.

00:01:46: Die Menschen wissen doch gar nicht wer ich bin?

00:01:48: Ja das stimmt deswegen.

00:01:50: Wenn morgen all deine Unternehmen, deine Marke und deine berufliche Erfolg verschwinden würden.

00:01:55: Wer ist Christina Heinrich?

00:01:58: Also erstmal würde die das Ganze nochmal aufbauen.

00:02:01: Das ist schon mal wichtig!

00:02:02: Und wer ist Christina Heinrich?

00:02:04: Ein absoluter Herzensmensch, der große Vision hat und weiß was er will... ...und sich definitiv nicht über sein Business definiert.

00:02:12: also ich bin so.

00:02:16: Ich glaube wenn mich Privat- und auch beruflich kennt weiss es gibt nur eine Christine Heinrichs und es gibt Facetten.

00:02:24: aber wenn man mir alles nimmt Ich glaube, zufrieden, gegrounded, wertschätzend dankbar.

00:02:32: Weil ich immer noch fest habe, man glaubt, dass alles im Leben für mich passiert.

00:02:36: Selbst wenn das passieren würde, Worst Case, wäre dann Wachstum drin und ich wär wahrscheinlich so die, die sagen, okay, vielleicht mal kurz fünf Minuten Scheiße aber lass mal gucken was wir da drauf machen können.

00:02:46: also... Ich kann richtig hart fluchen!

00:02:49: Ich kann aber auch irgendwie den Sinn in allem erkennen.

00:02:54: Und für die, die dich nicht kennen.

00:02:57: Wer bist du?

00:02:59: Okay, wer bist du?

00:03:00: Jetzt kommen wir so klassisch.

00:03:02: Ich sage immer so Winken- und Trinkenveranstaltung, wenn dich da jemand fragt, wer wirst Du?

00:03:05: Dann antwortet sie ja meistens... Ich bin Unternehmerin, Baby ist das Ananas, nein!

00:03:09: Aber bei meinem Kern ... ich bin Christina Heinrich, bin ... äh ... thirty-seven.

00:03:14: Witzigerweise muss ich mich seitdem ich thirty-five bin immer sehr darauf konzentrieren wie alt ich wirklich bin.

00:03:18: Ähm, ich werde dieses Jahr thirty-eight.

00:03:20: Bin zum zweiten Mal verheiratet, bin Mama, lebe im Wechselmodell seit zehn Jahren mit meiner Tochter und meinem Ex-Mann.

00:03:29: Bin Unternehmerin durch und durch, hat mittlerweile vier eigene Marken aufgebaut.

00:03:33: Liebe ist Stories zu marken, also Marken mit Seder aufzubauen.

00:03:38: Liebe Marketing-Sichtbarkeit ... Und unterstütze Menschen dabei ihr eigenes Ding aufzubauern?

00:03:46: Ja!

00:03:47: Also so ein Multitalent irgendwie.

00:03:49: Dann erkennen wir uns.

00:03:51: Genau, bin Sportlerin.

00:03:52: Also liebe es laufen zu gehen, laufe Marathon halt Marathon.

00:03:55: Ähm, liebe aber auch irgendwie Zeit mit meinem Inner Circle und meinen Freunden meiner Familie zu verbringen.

00:04:01: Liebe ist es zu reisen?

00:04:03: Ja!

00:04:04: Das bin ich so ein kleiner Weltenbummler in bunter Vogel.

00:04:09: Was würdest du sagen macht dich direkt als Mensch aus?

00:04:14: Huuu, habe ich letzte Woche tatsächlich selber nochmal Menschen gefragt.

00:04:19: Die haben gesagt Christine Heinrich ist authentisch ehrlich und echt Es war halt Leid und Ehrlichkeit, die sagt ihr auch wenn sie was scheiße findet.

00:04:25: Aber sie meint es immer sehr wohlwollend und liebevoll.

00:04:29: also so dieser liebevolle Arschtritt von dem er ja gar nicht gesprochen hat.

00:04:32: Genau!

00:04:33: Ist auch Christina Heinrich dieses... Ich glaube ich sehe Menschen ihrer wahren Größe in der Sie sich manchmal gar nicht selber sehen können Und das triggert mich zur Tode wenn sie in die falsche Richtung rennen.

00:04:44: und dann muss ich mal kurz schütteln und sagen Hallo guten Tag du bist gerade aufm Holzweg Und navigiere die so ein bisschen.

00:04:51: Also das ist so meine Aufgabe im Leben, glaube ich, der Kompass zu sein!

00:04:55: Ja und wenn du jetzt überlegst für was wärst du heute am dankbarsten?

00:05:03: Wofür bin ich heute am

00:05:04: Dankbarsten?!

00:05:05: Definitiv für die Geburt meines Kindes.

00:05:07: also eine meiner engsten Freundinnen ist gestern Mama geworden.

00:05:11: Grüße gehen raus an heiß und fettig, eine Name!

00:05:16: Und da ist mir wieder bewusst geworden dass das schon zwölf Jahre her ist und dass das einfach sehr transformierend war Mein Kind schon heftiger Spiegel meiner selbst ist, also die sieht nicht nur aus wie ich.

00:05:27: Die isst wie ich!

00:05:28: Nur so krass an... Noch ne Nummer krasser irgendwie in vielen Dingen?

00:05:31: Ja, da gehen wir gleich auch noch mal drauf an.

00:05:33: Genau und ja doch dafür bin ich sehr dankbar.

00:05:36: vor allem bin ich super dankbar dass sich im erst.. Also das ich Nicht die Erfahrung machen musste von vielen Geburtabgängen und so weiter, dass ich zwar nicht ein cooles Geburtserlebnis hatte aber auch daran gewachsen bin.

00:05:48: Und ja das hat mich sehr transformiert.

00:05:52: Weil es gibt einen vor der Maus und nach dem Maus.

00:05:55: Vor der Mause war ich die übergewichtige Konzernfrau, die im Handel gearbeitet hat.

00:06:02: Danach bin ich die Sportlöche, die forty-two Kilo abgenommen hat und die erste Startup gegründet hat.

00:06:07: also... Es war irgendwie wie so Mama hat Durchbruch, also dafür bin ich sehr dankbar.

00:06:15: Was bringt dich wirklich herzhaft zum Lachen?

00:06:20: Mein Mann in der ganz dummen Ideen hat oder sich verspricht... Also, Gleisesplitze hat wo ich so denke mein Gott der kam jetzt random aber der war so klar.

00:06:31: Das ist so Situationskomik dann kann ich mich auch in dann heule ich auch verlachen.

00:06:36: also wenn der Punkt eingetreten ist dann wird es richtig wild und da kriege ich mir ja nie mehr ein.

00:06:42: Ich lache glaube schon viel.

00:06:43: Ja, so erlebe ich dich.

00:06:47: So random würde meine Tochter sagen, Dinge reißen wo ich mir so denke jung und herkam random.

00:06:53: Und dann muss ich mich aber so tot lachen kann ich da auch sehr reinsteigern dann und komme nicht mehr raus.

00:06:57: also dann ja das ist aber also es ist sehr selten.

00:07:00: aber wenn es denn da ist dann strengst du mich auch nachher an.

00:07:03: also das ist dann so ein Lachkater.

00:07:05: Ja, also ich muss auch immer herzhaft lachen wenn ich eurem Podcast... Ja der ist lustig ne?

00:07:08: Also ja wir sind da auch sehr roh und ehrlich.

00:07:11: Wir passen uns auch manchmal ein bisschen an und haben Meinungen.

00:07:14: Man merkt aus die Schwingung ob sie gerade gut oder nicht gut.

00:07:16: Ja das ist aber sehr schön!

00:07:20: So dann kommen wir mal zu der kleinen Christina.

00:07:22: Oha Wie war die kleine Christina?

00:07:28: Was heißt schwierig?

00:07:29: Die war nicht schwierig, die hatte immer schon Ecken und Kanten.

00:07:31: Und die wusste auch immer schon was sie will, fand das Familiensystem nicht so ganz einfach.

00:07:36: also ich glaube ich bin so die Wucht die ins Familiensystem gekommen ist um dann ein bisschen auch zu räumen da ein Power reinzubringen.

00:07:44: Also nicht, dass mein System vorher keine Power hatte.

00:07:47: aber ich glaube, ich habe meinen Familiensystem in einigen Stellen schon sehr gefordert weil ich immer den Sinn verstehen wollte von allem.

00:07:57: also die kleine Christina wollte in allem den Sinn verstehen.

00:07:59: Ich hab Kinder fragen ja generell wieso weshalb warum?

00:08:03: Ich habe aber immer noch fünf mal warum, warum, Warum gefragt bis meine Mutter irgendwann gesagt hat... Hab keine Ahnung.

00:08:12: Also ich habe meine Mutter in den Wahnsinn getrieben, dadurch dass ich Dinge immer hinterfragt habe.

00:08:17: Warum feiern wir Weihnachten?

00:08:18: So ein bestes Beispiel?

00:08:20: ja weil Jesus Krippe etc.

00:08:22: die Geschichte der Weihnachtsgeschichte.

00:08:24: dann hab' ich so Dinge gefragt wie Ja aber warum ist denn er im Stall geworden?

00:08:28: Ja, weil da nichts anderes drumrum war.

00:08:29: Aber warum waren dann nichts anderes?

00:08:31: Und das Krasse ist halt, dass diese kleine Kristina heute die große Kristina ein bisschen ist, weil sie fragt immer so lange nach dem Kern bis ein Gefühl dabei auskommt und damit habe ich mein System schon sehr gecrashed.

00:08:42: Die Kleine hat aber auch ganz schön viel gehalten, weil ihre Mutter krank war, drei Fehlgeburten hatte beziehungsweise im Kern vier.

00:08:51: Ich überhaupt nicht ins System und die Krankheit meiner Mutter gepasst habe Und um mich herum nur Cousine und Cousins waren die sich hatten.

00:09:02: Ich war immer das Einzelkind, obwohl ich mich so nie gefühlt habe... ...und mich auch so nie verhalten hab!

00:09:09: Und trotzdem wenn man diesen Stempel als Einzelkind hatte.

00:09:12: Ja, das ist noch ein bisschen schwierig aber ansonsten... ...hatte die eine coole Kindheit auf dem Land, im Dorf.

00:09:19: Also die war auch ein Dorf ne?

00:09:20: Da kannte man sich und so.

00:09:22: also ja Also, wenn ich das damals richtig in deinem Podcast gehört habe ... Hast du damals auch gesagt, dass du laut warst?

00:09:30: Oh, ich war sehr laut.

00:09:31: Mein Opa hat mich immer das Maschinengewehr Gottes genannt!

00:09:33: Ich hab immer schnell und viel gesprochen.

00:09:35: Das hat sich immer noch nicht verändert.

00:09:37: Ich spreche nicht mehr so schnell.

00:09:39: Es hat mein Podcast geheilt.

00:09:42: Aber ich haben viele Worte am Tag.

00:09:44: Ja... Ich war immer laut.

00:09:48: Hatte die kleine Kristina denn auch Träume?

00:09:52: Oh ja!

00:09:53: Die wollte immer bei GZS mit spielen.

00:09:58: Die wollte Seriens da werden!

00:10:00: Manchmal hab ich das Gefühl, für einige, was war schon Media, bin ich ein Seriens.

00:10:03: Geht morgen übrigens einen Post raus ... Aber ja... Also, manche Menschen verfolgen so mein Leben seit zehn Jahren und erleben da auch eine Serie.

00:10:12: Ich denk immer, Staffel-Fünfzwanzig kommt nächste Woche, mach dir keine Sorgen, es geht weiter.

00:10:16: Ich lass mich nicht aufhalten.

00:10:18: Nee, die wollte immer ... Ja, sie wollte Serions da werden Die wollte immer schon die Welt bereisen.

00:10:24: Was schwierig war, weil meine Mutter krank war und aufgrund dieser Krankheit nicht in jedes Land konnte.

00:10:29: und Europa war okay aber bloß nicht fliegen.

00:10:32: und ja... Und das habe ich dann aber so.

00:10:34: ab fünfundzwanzig ist der Schalter umgefallen.

00:10:36: seitdem besitze ich ein Reisepass.

00:10:38: Meine erste Langstreckenflug war Amerika und seitdem mich da auch nicht mehr so aufhaltbar kann noch manchmal passieren dass sich über nach Dubai oder Suburbra.

00:10:46: Ja!

00:10:48: Gute Reise ne?

00:10:50: Gab es schon damals Eigenschaften, bei denen man heute sagen würde ja genau das ist immer noch Christina?

00:10:58: Ohja.

00:10:58: Ich habe mich immer schon um alle anderen gekümmert also überwiegend und dann kam ich.

00:11:03: Ich hab immer alle zusammen gehalten und zusammengeführt und vernetzt Und ich war schon immer ein übelst kreativer Mensch.

00:11:11: Ich hab mir als Kind Geschichten ausgedacht, die illustriert, gemalt, geschrieben, Bilder gemalt ... Kasetten eingesprochen?

00:11:19: Oh, wunder!

00:11:19: Die Frau macht heute seit sechs Jahren Podcast und eine Podcastagentur.

00:11:23: Es gibt dieses legendäre Bild wie ich auf dem Wohnmobil in meiner Elternsitze im Maranello an der Teststrecke mit so einem Fernglas gucke, was Michael Schumacher da macht und quasi kommentiere, was ich sehe.

00:11:34: Die Moderatore wäre ich auch gerne geworden.

00:11:37: Ich bewerbe mich hiermit, also wer das hört?

00:11:39: Ich bin ready!

00:11:40: Ja, hat es ja auch den einen oder anderen Auftakt dazu schon?

00:11:45: Also moderieren kann ich, ist immer lustig und immer kurzweilig glaube ich.

00:11:49: An deine Eltern haben dir die Werte beide gemacht?

00:11:53: Oh yes!

00:11:54: Meine Mutter und mein Vater haben mich sehr geprägt.

00:11:58: Ich würde sagen so Bodenhaftung haben sie mir voll gegeben.

00:12:03: Also dieses Mal bleibt mal schön auf dem Teppich und man vergisst nicht, woher man gekommen ist.

00:12:06: Und so dass mein Elter mega wichtig Wertschätzung also Nicht abwerten zu sein Dinge die einem widerfahren nicht als selbstverständlich zu beachten usw.

00:12:18: Und Im Rahmen meiner Möglichkeiten Die waren halt manchmal ein bisschen begrenzt da Mein Ding zu machen Also frei zu sein auch wenn das meine Eltern manchmal heftig herausgefahren.

00:12:33: Ich bin schon der Freien Geist.

00:12:35: Das Krasse ist, ich komme aus einem System oder einem Familienhintergrund, wo niemand selbstständig war.

00:12:40: Niemand!

00:12:41: Wieder auf meiner Mutter noch auf der Seite meines Vaters und das ist ja die Generationen der Großeltern, weil die Kriegs- und Nachkriegsgenerationen, die schon voll viel aufgebaut hat aber die haben auch alle mangestellten Verhältnis gearbeitet vielleicht mal in Führungspositionen aber so, aber da hat niemand gegründet Und Selbstständigkeit war für meine Eltern auch lange Zeit.

00:12:58: Oh Gott jetzt macht die das.

00:13:01: Das haben die mir nicht beigebracht.

00:13:02: Aber sie haben ja auch beigebracht, da meine eigenen Erfahrungen zu machen und auf die Schnauze zu fallen um mir das Gefühl zu geben so... Wir sind da.

00:13:11: Aber nicht in so einem Wattenest, von wegen du kannst machen was du willst und fährst das Unternehmen vor der Wand, dann fangen wir dich aus sondern in diesem Thema Eigenverantwortung.

00:13:18: also ich glaube Verantwortung und Eigenverordnung war immer und ist auch für mich total wichtig ein heftiger Wert den meine Eltern mir mitgegeben haben.

00:13:26: Du kannst es alles machen aber die Konsequenzen musst du tragen können und wenn du die nicht mehr tragen kannst dann kannst du das auch nicht machen.

00:13:31: So überlegt dir vorher was ist der Worst Case?

00:13:33: Was sind die Konsikvenzen die daraus entstehen können?

00:13:36: Und wenn du sie nicht halten kannst kannst du dafür nicht losgehen.

00:13:39: Das war komisch mit meiner Eltern.

00:13:41: Und was man angefangen hat, zieht man durch.

00:13:43: Grüße gehen raus in den Himmel an meine Mutter die mir nichts erlaubt hat.

00:13:47: meine Scheißdrucker ist eine Ausbildung abbrechen zu können.

00:13:49: ja also ich bewundere immer heute die fangen alle alles an und brechen das noch drei Wochen ab und ich denke so was bei uns los gewesen wäre ihnen es hätte nicht gemacht.

00:13:57: also da wär aber Polen offen gewesen das hätte keiner lustig gefunden.

00:14:00: also man hätte dann auch einen Weg gefunden.

00:14:01: meine Eltern hätten mich nicht verband Aber das war indiskutabel.

00:14:05: Und das fand ich damals richtig scheiße, ist aber heute häufig das was mich auch durch Scheißphasen trägt weiterzugehen wenn es anstrengend wird.

00:14:12: Durchzuziehen was man sich vorgenommen hat und dass nicht immer das Spaß ist was man da macht.

00:14:16: egal die coolen Social Media Lifestyle das alles aussieht aber ist es nicht Genau.

00:14:21: Gibt es sonst noch Menschen die dich besonders geprägt haben?

00:14:25: Oh ja Meine Großmütter, bei jederseits.

00:14:29: Also Oma Anni und Oma Hilde.

00:14:31: Oma-Hilde war die Mutter meines Vaters.

00:14:32: Und Oma Anni war die ... Oma, also die Mutter meiner Mutter.

00:14:36: Völlig unterschiedliche Frauen.

00:14:37: Anni War so sehr familiär, hat nie offiziellen Arbeitsvertrag unterschrieben, sondern hat vier Kinder großgezogen, Enkelkinder, Urenkelkindler.

00:14:47: Hat sich immer um Haushaltfamilie und uns gekümmert.

00:14:51: Die andere Oma war immer schon ... Die Frau ist der Gastro, hat in einer Gastronomie gearbeitet.

00:14:58: War immer arbeiten, hatte einen Führerschein ... Ist Auto gefahren was ja für die Generation auch nicht selbstverständlich war als Frau.

00:15:05: Meine Opa ist früh verstorben ein Jahr nachdem ich auf der Welt war und meine Oma war immer so ein bisschen self-made Ich mach das schon.

00:15:11: dann hat sie irgendwann noch mal neuen Mann kennengelernt Nach dem Tod ihres Mannes was ja auch so oh mein Gott Mit dem hat sich auch fast dreißig Jahre noch verbracht also meine Omas vor drei Jahren mit neunzig gestorben.

00:15:21: Also die war schon so eine Frau Die hatte krasse Werte, die war supergläubig.

00:15:25: Aber die hat uns auch vorgelebt als Enkeltöchter.

00:15:29: Wir können alles sein und werden was wir wollen.

00:15:32: Und die andere Oma hat mir so diesen familiären Hintergrund gegeben.

00:15:35: Ich glaube ich hatte immer ein bisschen auch ... die Wahl, woran ich mich orientiere.

00:15:39: Das ist mir zum Beispiel auch für meine Tochter total wichtig.

00:15:42: Es ist sowohl als auch.

00:15:43: Also ich bin nicht entweder die Anni oder die Hilde.

00:15:46: Ich kann halt auch Hilde-und-Anni sein!

00:15:48: Also ich kann eine gute Mischung aus beidem sein und muss mich nicht wie diese Generation für eine Seite entscheiden.

00:15:54: Und die haben mich schon heftig geprägt, weil ich ganz viel Zeit auch immer bei denen verbracht habe.

00:15:59: Meine Oma Hilder hat nebenan gewohnt, da konnte ich euch in den Keller gehen.

00:16:02: mit meiner Eltern doof waren, bin ich mal durch den Keller gegangen und das sagst du jetzt war Oma!

00:16:05: Und dann haben wir gesagt, dies ist gerade der Doof?

00:16:07: Ja okay will zum Butterbrot.

00:16:08: ja ich möchte ein Butterbrott so ungefähr.

00:16:10: Und meine andere Oma hat nachmittags immer häufig auf mich aufgepasst, weil meine Mutter halt in der Stadt auch gearbeitet hatte und hat sie mich nach der Schule dahin gebracht.

00:16:19: Die ist dann mit mir shoppen gegangen und dann hat die mir eine Barbie gekauft.

00:16:21: Obwohl sie das nicht durfte, habe ich letztens auch noch erzählt.

00:16:23: Dann gab es wieder Streit zwischen Mutter und Oma, weißt du?

00:16:26: So Gott!

00:16:27: Es gibt keine Barbie.

00:16:28: Und ja, oma hat immer Babys gekauft, auch da ging Größe raus.

00:16:31: Könnte jetzt im Himmel ausdiskutieren aber ... Ja also, die war mich schon immer so sehr ... Nicht Contrea, sondern als Team geprägt.

00:16:40: Die eine fand auch nicht die andere besser oder schlechter.

00:16:42: Meine Großmütter hatten einen für damalige Verhältnis auf Augenhöhe.

00:16:47: Oma Hilde hat Oma Anni jetzt nicht abgewertet in Anfangstrichen, weil sie nur Hausfrau war.

00:16:52: Und Oma anni hatte aber kein Judgment gegen Hilde, weil die ja quasi arbeiten gegangen ist.

00:16:57: Also, die waren immer so fein miteinander.

00:16:59: Schön!

00:17:01: Das waren Frauen, die haben mich hart geprägt.

00:17:04: Dann kommen wir zu einem ... Moment.

00:17:08: Vielleicht kennen einige von deinem Podcast deine Geschichte, aber da gab es einen Moment in einem Brautmodengeschäft.

00:17:17: Ja das war kein Braut-Modengeschäft.

00:17:20: Das war ein Laden im Münster.

00:17:22: Ein Klamottenladen.

00:17:23: Magst du erzählen was da passiert ist?

00:17:26: Also... Der Laden heißt Schnitzler, Grüße gehen raus.

00:17:30: Meine ich ernst?

00:17:31: Weil es war ein richtig asozialer Moment und ich fand die Frau in diesem Laden auch rotze Scheiße auf gut Deutsch gesagt.

00:17:40: aber... Ich war schwanger, es war Mai ... ne, es waren Januar, Februar, vierzehn.

00:17:46: da war ich in der fünfundzwanzigsten Nei-Quatsch.

00:17:51: Es müsste so Frühjahr-Zwanzig, Vierzehn gewesen sein.

00:17:53: Da war ich so in der zwanzigsten Woche.

00:17:55: Ich hatte vor meiner Schwangerschaft schon neunundachtzig Kilo bei eins achtundfünfzig.

00:17:58: also ich war schon ein bisschen näher und stand dann in diesem Laden auf der Suche nach nem Standesablichen Kleid.

00:18:07: Und das ist halt wenn man Schnitzler im Münster kennt schon so'n Laden.

00:18:12: Die führten alles bis zu zweiundvierzig, ne?

00:18:14: Und dass du bei ins Achtundfünfzig mit neunundachtzig vielleicht da in dem Moment auch hundert Kilo nicht mehr in eine zweiund vierzig die ein Designer mal geschneidert hat passt auch klar.

00:18:22: Ehe klar!

00:18:23: Und dann hat diese Verkäuferin so in die Kabine geguckt und gesagt ja sorry aber in ihrer Größe haben wir hier auch nichts.

00:18:28: Führen wir hier nichts hat sie gesagt und ich werde das nie vergessen habe dann so die Kabinen wieder zugezogen und hab gedacht Blöde Alte!

00:18:35: Hab so in den Spiegel geguckt, aber es war für mich voll wichtig.

00:18:38: Weil ich nenn das bis heute meinen Schlüsselmoment.

00:18:41: und dann hab' ich diese Kabine zugeschmissen, meine Mutter war dabei, meiner Eckschwieger-Mutter war dabei ... Meine beste Freundin, da bin ich raus und stand unter dem Bögen und hab gedacht, nächstes Jahr hattest du halt ein kleiner, größter Achtendreißig, du Pissnäck!

00:18:54: Dann hab ich das zu meiner Freundin Julia gesagt, die hat dann so zu mir gesagt.

00:18:56: Boah, beruhigt dich mal eine!

00:18:58: Gewicht war immer schon ein Thema für mich.

00:19:00: Ich war nie schlank und wir hatten auch Acht neunzig Wildwatchers-Versuche in den ganzen Bums, den man kennt durch.

00:19:06: Und sie hat gesagt, nimm noch mal fünf Kilo ab.

00:19:08: Dann können wir mal weitergucken?

00:19:10: Ja ... haben mit der Ernährungsberatung nach der Entbindung meiner Tochter im November vierzehn gesucht.

00:19:16: Das war auch so geil.

00:19:17: Da hat mir jemand gesagt, du wirst das Gewicht, was du im Krankenhaus, nach der entbindung hast, es

00:19:21: bleibt.".

00:19:23: Das weiß doch gar nicht, woher das kommt.

00:19:25: Als wenn es bleibt!

00:19:27: Und ich wollte das auch nicht glauben.

00:19:28: und dann hab' ich mir in der Nähungsberatung November gesucht und dann ist so Ende des Jahres anfangt zwanzig fünfzehn diese Transformation losgegangen Der erste Kurs und die war so staubig und langweilig und alte Schule und ganz schräg Wenn du das heute jetzt mit fast zehn Jahren Abstand noch mal betrachtest, dass immer noch schrägt aber damals war schon schräг.

00:19:49: Dann habe ich aber in diesen folgenden sieben Monaten natürlich ein Wege abgenommen und war ein anderer Mensch.

00:19:55: Man kann quasi sagen, dass dieser Moment in dem Lade... Der war wichtig!

00:19:59: ... der hat dir den Arschteut gegeben.

00:20:01: Ich glaube auch, also darauf finde es ja auch mein erstes Brand, meine erste Marktgeschlüssemoment entstanden.

00:20:05: Ich hab dann eine Ernährungsfachberatung gemacht, also habe mich dann weitergebildet in diesem Bereich, habe mein eigenes Konzept geschrieben Und diese starke Story, also meine eigene ist da halt einfach zur Marke geworden.

00:20:16: Das ist ja auch das was ich heute quasi beruflich mache.

00:20:19: aber es war so der erste Meilenstein und ich würde sagen jeder Mensch der irgendwie ein Gewichtsthema hat braucht so einen Bretthard Moment.

00:20:25: Also es wird nicht so dieser eine Morgen kommen wo du denkst jetzt ist der Tag today is right heute machen wir das sondern Es muss erst richtig scheppern.

00:20:33: Du musst erst ein richtig beschissenes Bild von dir sehen oder Irgendeiner drückt den dumm Spruch und du denkst so, ach als ob.

00:20:40: Das kannst du auch lange irgendwie belächeln oder überlächeln, oder wegdrücken aber irgendwann fliegt es ja halt um die Ohren und so war's dann halt auch.

00:20:46: Und heute bin ich der Frau bei Schnitzel am Münster sehr dankbar.

00:20:52: Also hat das nicht nur körperlich sondern auch Mental was wirklich gemacht.

00:20:59: Es musste auch mental was machen, weil ich glaube der Körper verändert sich nicht halt einfach.

00:21:03: Also für mich war so ganz klar Ich gehe da jetzt hin es gab keine Option.

00:21:06: also Das war so ein Gefühl und ich glaube Menschen die das schon mal wirklich selber erlebt haben wissen das auch Und ich habe das bei vielen Teilnehmern dann nachher auf den Schlüssel mit über zwei tausend Teilnehmer begleitet gemerkt Es kommt dieser moment dass ist unverhandelbar Da willst du das nicht mehr und der muss aber kommen.

00:21:22: Also und da kann es auch drei, fünf, zwanzig Verläufe brauchen.

00:21:26: Und abnahme Zunahme, abnahmene Zunnahme... ...und dann kommt irgendwann dieser Moment!

00:21:30: Und wenn der gekommen ist,... ...dann ist das ein Preut auf neue Returns.

00:21:33: Es gibt keinen zurück mehr in das alte Leben, ne?

00:21:37: Wann war für dich so der Moment, wo du gesagt hast, jetzt fühle ich mich wohl in meinem Körper?

00:21:43: Oh!

00:21:44: Ich glaube er ist noch nicht eingetreten.

00:21:46: Also es können wir auch ehrlich darüber reden weil gewichtbar wie gesagt immer schon mein Thema.

00:21:51: meine Mutter hat mich als Kind schon aus der... Großumkleidekabine in Wärne gezogen, in ein Kortos und hat gesagt naja die passt halt in der Länge aber oben ist sie wohl zu eng.

00:22:00: Also es hat die auch nie böse gemeint weil meine Mutter war immer ein sehr schlanker Mensch.

00:22:04: Die hatte einfach Angst dass ich mehr werde und ich glaube das auch noch die Generation die gar keine Tools & Skills hatte das anders zu händeln als uns da irgendwie darauf hinzuweisen was nicht so freundlich Und dementsprechend.

00:22:16: Ich glaube, es ist für mich so ein Thema in meinem Körper anzukommen.

00:22:21: Es ist ein Prozess!

00:22:22: Also ich bin heute schon viel mehr im Körper und das ist mir manchmal auch wirklich ... also weiß ich nicht... Es gibt so Momente, da denke ich boah, letztes Mal dachte ich, du bist schon eine heiße Tort.

00:22:32: Und dann dachte ich so krass, meins liegt am Alter, es liegt am Gewicht?

00:22:35: An was liegt

00:22:36: das?!

00:22:38: Ja, ich glaube, dass es für Frauen die so eine Erfahrung gemacht haben, heftiger Prozess.

00:22:42: Mein Bauch finde ich immer noch scheiße, versuche mich irgendwie mit dem zu arrangieren.

00:22:46: Ähm ... Aber ansonsten ja... Also, ich glaube das ist auch mal mehr und mal besser oder schlechter?

00:22:55: Ich glaube dieses Bild von jetzt bin ich voll fein mit mir und volle meiner Selbstliebe angekommen!

00:23:01: Ist so ein geschauspielerter Scheiß.

00:23:03: den gibt's nicht.

00:23:04: also ich glaub da nicht dran erinnere mich und ich werde dir sagen wenn es dann anders ist.

00:23:07: aber ich glaube nicht daran dass dieses Ich find nix an mir scheiße, auch nicht eintritt.

00:23:14: Weiß ich nicht, glaubt nicht.

00:23:17: Glaub' ich nicht!

00:23:18: Also es gibt Tage da finde ich mich richtig cool und es gibt aber auch Tage... Da denk' ich mir so, oh weiß ich nicht.

00:23:25: Kennst du?

00:23:25: Ja, kenne ich.

00:23:26: Also kenn' ich glaube ich auch jede Frau also dieses, weiß ich noch mit einer Freundin gesprochen und dann ging's, da gehts ja auch einfach um deine Haltung zu dir selber.

00:23:34: oder In welcher Lebensphase bist du gerade?

00:23:38: Keine Ahnung was.

00:23:39: Ich hatte das am Samstag und dachte, ich gucke dich das Foto an oder nicht?

00:23:41: Hattest du ein Selfie gemacht und denkst so... Wow!

00:23:44: Sieht ja richtig gut aus!

00:23:46: Ja!

00:23:46: Hatte ich auch gerade im Auto gedacht, ach so schlecht ist gar nicht.

00:23:50: Aber weißt du dieses?

00:23:51: man hat ja diese Filter auf dem Umfeld bekommen.

00:23:53: also ich hatte eine Pissnäckentante, Großtante Tante Rosvita.

00:23:59: Ja, der Blitz hat sie getroffen.

00:24:01: Also die war einfach nur doof!

00:24:02: Die hatten ja mein ganzes Leben lang ... Es war die Tante meiner Mutter, dass ich die in meinem ganzen Leben lange erzählt bin zu fett.

00:24:09: So ist eine Generation gewesen, die einfach nicht so freundlich war mit sich und anderen.

00:24:13: Und ja, Tante Frida ist manchmal noch da und dann sage ich halt auch einfach, dass sie jetzt wieder verschwinden kann.

00:24:20: Also soll woanders rumrotzen gehen, diese innere Stimme?

00:24:24: Ich weiß genau woher das kommt.

00:24:28: Dann habe ich ein Thema, einen Menschen in deinem Leben über die möchte auf jeden Fall sprechen.

00:24:36: Okay!

00:24:37: Die ich persönlich unglaublich tollse.

00:24:40: Sie sind Fanclub und sie brüht demnächst Nantringer ihr.

00:24:44: Deine Tochter Antonia also einen Menschen im so jungen Jahren, die einfach so unglaublich imponierend selbstbewusst.

00:24:56: Also ich kann es gar nicht in Worte fassen.

00:24:58: Sie imponiert mir total, wie schafft man ein Kind so groß werden zu lassen?

00:25:05: Ich glaube, man ist als Vorbild.

00:25:09: Das war Arbeit an mir und meinen Themen Gleichzeitig auch an gesellschaftlichen Themen und mir ganz klar zu bewusstzumachen, wer bin ich denn als Mutter?

00:25:21: Also, ich bin garantiert nicht die Mutter.

00:25:22: Aber ich hab noch gesagt, die auf dem Schleichtheppich rumgekochen ist und irgendwelche Härtestelle aufgebaut hat.

00:25:26: Das ist einfach not my business!

00:25:28: Und ich habe auch so ein bisschen das Gefühl, jede Mutter findet tendenziell eine Phase mit ihrem Kind in dem es... so richtig verbunden ist.

00:25:39: Und ich hab das Gefühl, je älter die Maus wird, desto intensiver wird diese Verbindung nicht weil sie älther wird aber weil wir andere Gespräche führen, weil wir anders interagieren.

00:25:50: also mein Anspruch ist nicht die Freundin meiner Tochter zu sein.

00:25:52: Ich bin ihre Mutter und glaube ein wichtiger Aspekt ist dass ich nie dieses Bedürfnis hatte, die zu ernst ziehen!

00:25:59: Ich finde das Wort ganz schlimm hat er im Abi Champetterecker und hat mir immer so gedacht, warum machen wir das denn?

00:26:05: Also wo ziehen wir den Kinder hin?

00:26:07: wollen die da überhaupt hin?

00:26:08: also ich finde zur bedürfnisorientierte Erziehung und so können wir auch alles ein bisschen sehr kritisch sehen weil um welche Bedürfnisse geht's da?

00:26:16: aber bei der maus war es mir immer wichtig zu begleiten.

00:26:21: die durchs Leben zu begleiten und nicht zu ziehen.

00:26:25: Klar, sie hat einen Rahmen auf dem kann sie tanzen, sie kann machen worauf sie Bock hat in Anfangstrichen so lange das Regelwerk was vorhanden ist läuft.

00:26:35: also Schule ist wichtig soziale Kontakte sind wichtig Hobbys sind mir wichtig Commitment ist mir halt einfach wichtig.

00:26:41: Also wenn man zu einer Sache zu einem Mannschaftssport sagt dann geht man dahin ob man jetzt Bock hat oder nicht.

00:26:48: dazu hat man sich committet.

00:26:49: Und ich glaube halt, es geht aber auch so darum als Mutter seinem Kind genau das vorzuleben.

00:26:54: Also ich hab meiner Tochter nie vorgelebt, ich brauche dich!

00:26:57: So und ich glaube ganz viele Mütter haben eine total verzogene Reziehung in dem sie ihr Kind brauchen weil ohne ihr Kind haben Sie gar keine Identität mehr und wir sind aber so zwei komplett voneinander co-existente Pole.

00:27:11: also Ich hab heute noch nicht mit meinem Kind gesprochen, gestern.

00:27:15: Und ich fühl mich trotzdem als Rabenmutter, weil ich weiß, dass wenn sie mir was mitteilt und was wichtig ist, dann nimmt die Handy in die Hand, ruft die an, dann steht ihr vor der Tür ... Also nicht nur, wenn es schlecht ist, sondern auch gut ist!

00:27:27: Wenn aber jetzt nichts ist, also ich ja auch nichts Besonderes erzählen muss, da muss ich nicht wissen, wo bist du?

00:27:32: Was machst du?

00:27:33: Geht's dir gut?

00:27:34: Weil wenn's dir nicht gut geht, rufst du mich ab.

00:27:37: Mir ist wichtig, als Mutter da zu sein, wenn es gebraucht wird und auch dazu sein, gewollt ist.

00:27:43: Also mich nicht aufzudrängen.

00:27:45: Und gleichzeitig vorzuleben so dieses ... Du bist nicht deine Noten?

00:27:50: Die Identifikation mit den Noten in der Schule finde ich fürchterlich.

00:27:53: Gleichzeitig aber auch zu sagen hey das ist schon noch wichtig wir leben im Schulsystem.

00:27:57: Ich kann das jetzt als Mutter vielleicht auch scheiße finden Und ich muss dir nicht erklären, warum das halbig Schulsystem scheiße finde.

00:28:04: Weil was tue ich denn als Mutter, wenn ich dem Kind das erzähle?

00:28:07: Dann hat das Kind eine Meinung und eine Haltung und findet's kacke!

00:28:09: Weißt

00:28:09: du?!

00:28:10: Also... Ich sag immer so Realschulabschlusses unverhandelbar, dass roppen wir und danach wird sich das Leben zeigen, was für dich ist.

00:28:16: Ob du ne Ausbildung machst, ob du ein Abi machst oder studieren gehst.

00:28:19: Also ich will ihr da so einen vorgefertigten Lebensweg aufdrücken aber mir ist halt schon ... Eine klare Kommunikation zwischen meiner Tochter und mir wichtig.

00:28:28: Mir ist auch klar, wer hier der Lieder ist?

00:28:31: Also ich bin Mutter und es wird von hinten nach vorne geliebt und nicht andersrum.

00:28:35: Sie ist nicht mein Kompass sondern ich ihr Kompess.

00:28:38: also eine ganz klare systemische Haltung dazu dieses... Wenn's mir schlecht geht, kann ich ihr das sagen.

00:28:44: Trotzdem ist sie nicht für meine Emotionen verantwortlich.

00:28:46: Es ist auch noch so ein Punkt, den es ausmacht und der sich stärkt.

00:28:50: Sie weiß negative Emotion dürfen da sein, drehen, fließen ... Aber ich bin nicht für Mamas Emotion verantwortlig.

00:28:55: Und Mama ist auch nicht groß für meine.

00:28:58: Das darf alles da sein?

00:28:59: Wir können darüber reden.

00:29:01: Da ist nicht eine toxische Abhängigkeit.

00:29:03: was sie für den anderen irgendwie in der Verantwortung fühlt.

00:29:07: Also ich mich schon ihr gegenüber, weil sie sich am besten Fall nicht mir gegenüber ... Weil Sie ist Kind und ich bin Mutter ne?

00:29:13: Also eine klare Rollenverteilung.

00:29:15: Ich glaub das ist schon wichtig!

00:29:17: Und ja wie gesagt, ich hab immer einen anderen Weg eingeschlagen.

00:29:19: also es ist auch gerade so dass was ich bei Social Media sichtbar mache, das fand auch nicht jeder geil.

00:29:25: Muss das denn sein?

00:29:26: Musst du dich selbst verwirklichen?

00:29:27: Reicht doch jetzt mal, Geld ist auch nicht alles... Also so tausend dumme Kommentare wo ich mir mal so denke Nee, einfach nee.

00:29:37: Sagt so viel über dich aber ja genau das ist der Punkt.

00:29:40: Du sagst es auch von wegen Hobbys und wenn man sich hier im Verein anmeldet sie macht einen... Boah, den du nicht so toll findest.

00:29:49: Ich habe höchste Respekt davor!

00:29:50: Also ich kann das nicht und ich möchte es auch für mich nicht Und sie möchte glaube ich auch nicht so gerne mit mir joggen gehen.

00:29:55: Das ist auch eine richtig dumme Idee.

00:29:57: Aber ja also sie macht zwei Hobbys.

00:30:00: Sie geht zum Techfantow, das finde ich voll gut als Girl Dass die halt einfach so Selbstverteidigung lernt, dass sie klar lernt sich zu positionieren.

00:30:07: Es ist auch super wichtig für ihre Körperhaltung und Spannung zahlt auch auf dieses andere Hobby-Garde-Tanzen ein.

00:30:13: Sie ist ein volliger Karnevalsmaus und ich denke mir jedes Mal... Auf der einen Seite bin ich dankbar, dass diese Karneval-Saison nur vier Monate, fünf Monate im Jahr ist!

00:30:21: Und nicht den Tisse Schüssel ertängen beim Reiten oder ihre Freundin spät Fußball das ganze Jahr dahinten zu haben.

00:30:26: Man muss letztens an die über thirty-fünf Grad irgendwie in Trainingslage und ich dachte mir so Gott sei Dank macht mein Kind diesen Sport nicht ne?

00:30:32: Also ähm ja nee, die tanzt und äh macht Tecvando.

00:30:36: Ja also Was kannst du von ihr lernen?

00:30:42: Oh, eine ganz klare Haltung.

00:30:44: Also das bewundere ich an meinem Kind massiv.

00:30:48: wenn es Streit gibt also jetzt nicht zwischen uns oder so aber doch auch innerhalb der Familie oder so sie fetzt sich mit mir oder mit Opa Eltern teilen egal oder halt auch ihren Freundinnen und sie fühlt sich da... Im Recht bzw.

00:31:02: Sie weiß ja nichts falsch gemacht, dann bleibt sie auch voll bei sich.

00:31:05: Also es hätte ich in dem Alter nicht gekonnt.

00:31:07: also da habe ich ganz häufig Respekt.

00:31:09: letztens hatte sie irgendwie bief mit ihrer Freundin und sag so Das ist nicht das Bedürfnis, mal in den Austausch zu gehen und es zu klären.

00:31:15: Ich hab mich reflektiert, ich hab nichts falsch gemacht, die ist einfach grade blöd, ihr Thema, da bleib' ich bei mir!

00:31:21: Da würd's dich schon wieder regeln... Also, der hat dir nicht diesen Peoplepleaser-Modus, den die als Millenio Generation voll ausgeprägt haben so dieses ... Habt's auch alle hamlich lieb, bloß nicht am Ecken.

00:31:31: und dann denk ich mir manchmal so ... Respekt!

00:31:34: Also, das bewundere ich sehr an ihr und ihre Leichtigkeit also, die hat Also, die ist eine junge Frau im Sternenzeichen.

00:31:42: Und sie ist so ein Natur-Talent, ne?

00:31:44: Was die kann, hat die richtig Bock drauf.

00:31:46: Was sie nicht so gut kannt, hat auch wenig Bock drauf!

00:31:48: Aber auch schulisch... Das fällt ihr leicht, das minieren.

00:31:52: Als Kind ist mir Schule nie leicht gefallen.

00:31:54: Das fliegt ihr so, also was heißt das?

00:31:56: Es fliege dir nicht in den Schoß, es ist jetzt nicht so, dass nur eins und zwei am Start sind.

00:32:00: Die hat aber einen super guten Durchschnitt für ihr Alter.

00:32:02: Die macht das megagut.

00:32:04: Da denke ich immer, boah und ... Die fängt dann irgendwie an, ein Tag vorher zu lernen.

00:32:07: Da krieg ich schon mal Nervenzusammenbruch und denk, girl!

00:32:10: Machen wir jetzt hier einfach nicht?

00:32:12: Und letztens hat sie zum Beispiel eine Klassenarbeit in Englisch geschrieben und das ist echt so ne totale Achilleszene bei mir.

00:32:18: Ich bin da einfach unterirdisch drin.

00:32:20: Ich hab's bis heute nicht gerafft und ich will es auch nicht raffen... Und dann hat sie mich gefragt, ob ich hier helfen kann.

00:32:24: Dann dachte ich so, ja scheiße!

00:32:25: Also ich kann jetzt garantiert nicht helfen.

00:32:27: und dann habe ich unser Backoffice bei Schallen-Draume angerufen und hab gesagt, girl kannst du Toni in Englisch helfen?

00:32:31: Und dann habt ihr unsere Backoffices in Engelisch zwei Stunden geholfen wie er so,

00:32:36: ne?!

00:32:36: Also haben die beiden super gemacht war cool und jetzt machen sie das auch regelmäßig irgendwie einmal die Woche.

00:32:41: aber da dachte ich mir so okay, geil, das Schapot hat es ja ohne Dreh kassiert.

00:32:46: Einen Tag vorher angefangen zu lernen und ich dachte ruf mich dann Freitag an und erzählt mir das noch nicht mehr so... Also sie hat selber über sich gelacht und sie wusste, dass ich es wieder so nicht dein Ernst.

00:32:56: So kostet mich schlaflose Nächte!

00:32:59: Ja also ne, glaubt die macht schon ihr Ding.

00:33:03: Was möchtest du ihr unbedingt auf ihren Lebensweg geben?

00:33:07: Oh das Sie alle sein und werden kann was sie will.

00:33:10: Dass sie auch alles erreichen kann, was sie sich vorstellen kann Und dass sie das aber bitte auch in voller Eigenverantwortung Selbstbestimmung und Freiheit tut.

00:33:20: Ich zwar immer da bin, aber ich definitiv nicht der doppelte Boden bin.

00:33:25: Also dass sie für genau das was ich ja auch gerade schon gesagt habe so dieses finde ich wichtig und wertvoll.

00:33:30: Dass du kannst es machen Was ist die absolute worst case Konsequenz die dann passiert?

00:33:35: Dann kannst du das halten, okay?

00:33:37: Dann können wir das machen.

00:33:38: Aber sie muss ihre Eigenverantwortung für ihr Handeln tragen und dann bin ich auch bei allem dabei.

00:33:43: Also wenn die beim Stage Theater Musical-Darstellerin werden will, do it!

00:33:47: Wenn die nach Hamburg ziehen will, findet man einen Weg, dass wir da eine Wohnung finden.

00:33:49: also Da bin ich so voll weltoffen aber ich möchte halt kein Kind erziehen.

00:33:55: was so diesen sage ich mal auch?

00:33:57: Ich meine, der ist nicht vom Himmel gefallen dieser finanzielle Background.

00:33:59: Der ist auch hart erarbeitet in den letzten zehn Jahren was sich so ein bisschen auf Mamas Boden ausgewutzt und dieses Mama macht das schon.

00:34:06: So dieses Beziehungsding will ich niemals!

00:34:08: Und ich glaube dass rafft sie aber auch und dabei nimmt es ihr auch voller Eigenverantwortung.

00:34:12: also war auch ganz süß jetzt irgendwie.

00:34:15: Meine Freundin brauchte das Support bei ihrem Opa.

00:34:18: Da musste der Bürgersteig jetzt irgendwie mit Unkraut entfernt werden und hat sie mich gefragt, ob sie Toni fragen kann, ob Sie dafür im Taschengeld ein bisschen aufbessern können?

00:34:25: Und es war ganz süß!

00:34:27: Dann hat sie sie gefragt und schreibt einfach eine WhatsApp.

00:34:29: Nein ich mache das voll gerne aber ich brauche dafür kein Geld.

00:34:31: Ich mach das voll für dich.

00:34:33: Das ist mir dann halt wichtig so dieses... die Dinge nicht irgendwie um zuzutun, sondern so bedingungslos zu tun.

00:34:38: Weil sie halt auch weiß meine Freundin hat sie einen Kindergarten abgeholt und wird sie heute in der Welt abholen.

00:34:43: Und das ist ein Geben und Nehmen und Senden und Empfang.

00:34:46: Das ist mir wichtig.

00:34:47: Ja, voll!

00:34:49: Die ist erst elf ne?

00:34:50: Also die wird zwölf aber auch in der Schule ist sie so der Robin-Hot.

00:34:54: Also Lehrer sagen immer wenn das Mäuse ja nicht da ist dann wird es hier auch wild.

00:34:58: also die Mannschaft im Griff.

00:35:00: Die hat eine Richtung und kann Ungerechtigkeit nicht und Unklarheit und Unwahrung Dann steht die auch für ihre Freundin ein, die das nicht aussprechen können oder sich nicht positionieren können.

00:35:10: Wenn sie irgendwie doof angemacht werden?

00:35:11: Dann ist dann halt die Maus, die sagt, machen wir so nichts!

00:35:15: Du spinnst ja

00:35:15: wohl!".

00:35:16: Es gab ja einen Moment bei ihr wo Sie glaub ich für ein Referat geerrt wurden.

00:35:23: Magst du da mal kurz auf eingehen?

00:35:26: Das war eine wilde Aktion.

00:35:27: mein Kind interessiert sich krass für Frauen aus dem Zweiten Weltkrieg.

00:35:32: Also Anne Frank, Sophie Scholl.

00:35:35: Da ist sie voll weit vorne und Sie sollten in Relina Viertenklasse jüdische Menschen... irgendwo erkennen.

00:35:45: Fand ich auch voll wichtig, weil ich finde es für die vierte Klasse nicht selbstverständlich, dass man das Thema aufgreift.

00:35:51: Und dann hat die Rally-Lehrerin in einer Rallystunde aufgegriffen und mein hat dann so Gesichter an die Tafel gehangen und keiner kannte irgendwie ein.

00:35:58: also Albert Einstein war halt irgendwie am Start oder so.

00:36:01: den haben sie wohl erkannt aber die anderen nicht.

00:36:03: und dann ist sie nach der Stunde und sagt so Frau Sonso, das is doch Anne!

00:36:07: Anne!

00:36:08: Die sind die mit dem Tagebuch?

00:36:09: Anne

00:36:09: Frank?!

00:36:11: Und dann hat sie gesagt, ja wo erkennst du die denn?

00:36:13: Ja da habe ich mir schon YouTube-Video zu angeguckt und dies das Ananas.

00:36:17: Und am nächsten Tag hatten Sie wieder bei zwei Tagen spät hatten sie wieder Rallye.

00:36:21: Sie hatte Zuhause auch nichts darüber erzählt, hat sie dann aufgezeigt und hat gesagt ja also ich kann die andere Frankeschichte jetzt hier mal erzählen.

00:36:26: und dann hat sich so die ganze andere Frankgeschichte im Rallyeeunterricht vor allen Kindern rausgehauen Und hat ihrer Rallylehrerin damit sehr imponiert, weil sie sich auch so von sich aus dafür interessiert hat.

00:36:36: Also nicht in die Richtung gedrängt worden ist, du musst dich jetzt damit auseinandersetzen oder ich erwarte dass das deine Hausaufgabe sondern sie das komplett selbstbestimmt unabhängig von uns auch eingemacht hat.

00:36:45: und daraufhin rief mich die Rallyehrerinnen auch an was mir jetzt passiert und sie so, nee ich musste das mitteilen.

00:36:51: Das hat mich so emotionalisiert, das finde ich so

00:36:53: krass.".

00:36:54: Ja dann hat sie an ihrer Schule gab es immer Lobbriefer.

00:36:59: Hat sie einen Lobbrief dafür bekommen?

00:37:01: Und ich glaube der emotionalste Satz in diesem Lobbrif war Antonia Anne Frank wollte dass man sich an sie erinnert und du sorgst dafür!

00:37:08: Und das find ich ganz ganz süß.

00:37:11: Und hier gegenüber vom Büro ist eine Messingstatur.

00:37:13: Als ich hier eingezogen bin, saß sie auch auf der Treppe und guckt zu rüber und sagt zu Mama!

00:37:17: Das ist Anne Frank mit ihrer kleinen Schwester!

00:37:20: Nicht so Antonia als Ob.

00:37:23: Was soll die Anne Frank?

00:37:24: Mit der kleinen Schweste.

00:37:25: Dann bin ich ein bisschen auf die Recherche gegangen.

00:37:27: Also es ist gesponsort von einer Bank in dem Stadtteil.

00:37:30: Tatsächlich ist das eine Frau mit ihrer kleine Schwester.

00:37:32: also das Kind ist einfach krass.

00:37:35: oder Sophie Scholl ihre Flugblätter verteilt hat und darauf aufmerksam gemacht hat.

00:37:40: Dann ist auch so eine Tradition zwischen uns, weil ihr das wichtig ist, dass sie immer wenn Sophie Schall tagsigeht halt auch zu dieser Schule.

00:37:48: Dann kriegt sie von mir immer Blumstraßen mit weißen Rosen und in der Mitte ist eine Rote, die für Sie steht.

00:37:53: Dass sie weiter darüber informiert.

00:37:55: Und das ist auch wichtig!

00:37:56: Sie weist da morgens schon drauf hin und sagt heute so viel Scheutag, Mama nicht vergessen.

00:38:00: Da fahre ich immer zu bintig umkauf diesen Blumenstrahl aus und dann steht er in ihrem Zimmer.

00:38:04: Das ist unsere Tradition.

00:38:05: also es gibt Dinge, die sind für Sie dann doch wirklich unverhandelbar und massiv wichtig.

00:38:10: Ja, total schön.

00:38:11: Also schön, dass man da so aufmerksam und wissbegierig Aber sie interessiert sich halt dann auch für die Dinge, ne?

00:38:19: Also ... ja.

00:38:21: Sehr schön!

00:38:21: Dann komm doch mal zu der Liebe.

00:38:23: Oha!

00:38:26: Du bist heute... zum zweit mal verheiratet.

00:38:30: Nächste Woche am sechsten Sieben, am Sechsten sieben.

00:38:34: Fandseckmoment of the life!

00:38:36: Am sechstemm haben sie geheiratete, das hat keine besonderen Bedeutung.

00:38:39: Wir haben nämlich relativ spontan geheirattet vor drei Jahren und haben einen dritten Hochzeitstag und feiern ihn am Samstag auch mit unseren ganzen Freunden.

00:38:46: ja.

00:38:46: Sehr schön, ihr hättet letztes Jahr schon so groß gefeiert?

00:38:49: Ja wir haben keine große Hochzeitsgefeiert vor drei jahren weil es super spontan war und wir im Urlaub im Allgäu stand es amtlich auf einem Weyer geheiratkam.

00:38:56: aber dass für uns schön war, dass wir gedacht haben jede Trauung die wir jetzt machen ist so eine Fake Nummer.

00:39:02: Also sie machen wir nur für alle anderen damit sich alle miteinander mit gut fühlen.

00:39:05: und dann haben wir gesagt so machen wir nicht Darauf das Jahr, dass ich mit meinem Vater ins Fußballmuseum geschickt habe und gesagt hab, mein Vater möchte unbedingt nach Dortmund ins Museum.

00:39:16: Hat aber heimlich alle unsere Freunde eingeladen und dann haben wir ihn überrascht.

00:39:19: und seitdem feiern wir jedes Jahr am sechsten Siebten.

00:39:21: dieses Jahr ein bisschen vorverliegt weil der Sechste-Siebtes seinen Montag unseren Hauptzeitstag mit allen unserem Inner Circle.

00:39:27: also die können so eine ganz lockere Veranstaltung ab sechzehn dreißig kommen die alle zu essen.

00:39:32: jeder bringt was mit und man ist halt immer wie immer zusammen.

00:39:35: sehr schön genau Ja, wie gesagt du bist nicht das erste Mal verheiratet.

00:39:41: Tonys Vater ist dein Mann aus deiner ersten Ehe und ihr habt euch relativ schnell nach der Hochzeit wieder getrennt?

00:39:53: Ja ein Jahr nach der kirchlichen Hochzeit bin ich ausgezogen.

00:39:56: ja Und ihr führt mit Toni das Wechselmodell eins zu eins.

00:40:03: Modell Ist ja irgendwie nicht normal.

00:40:09: Das Normal ist nicht normal, das war vor zehn Jahren noch viel unnormaler als es heute normal ist.

00:40:14: also für uns war aber halt... Also in unserem Sinne auch einfach so sagen und Es war von Anfang an, als wir uns getrennt haben klar Wir als Paar, das funktioniert nicht so wie wir uns das vorgestellt haben.

00:40:31: Aber die sind beide gute Eltern.

00:40:33: Also er ist ein guter Papa und eine gute Mama und da war von Anfang an irgendwie klar, wir probieren es jetzt.

00:40:38: also ich habe das Wortwechselmodell das zu dem Zeitpunkt nicht mal gekannt.

00:40:41: Da haben wir uns nicht mit Anwälten gestritten oder irgendwie vorher... massive Streitigkeiten ausgeführt.

00:40:48: Für mich war ganz klar, ich will meine Tochter und auch den Vater nicht nehmen.

00:40:53: Also diese Verbindung.

00:40:55: Ich glaube einfach fest daran ist, wenn Kinder alle zwei Wochen mal beim Vater sind von Freitag bis Samstag, Sonntag ... Wenn's hochkommt, was willst du denn da für eine Beziehung aufbauen?

00:41:02: Du hast keinen Alltag miteinander, keine Herausforderungen miteinander.

00:41:05: Es ist immer nur schick, alles ist schön!

00:41:07: Papa ist der Superdead, Papa ist die Weekend-Wipevater.

00:41:11: Es gibt keine Probleme, wir machen uns jetzt zwei Nächte und drei Tage toll.

00:41:15: Und dann hast du als Mutter, aber jedes Mal auch die Herausforderung nicht so nice-guide zu sein.

00:41:20: Sondern du bist ein Bad Boy ja?

00:41:21: Also Wettgirl!

00:41:23: Da hab ich immer gedacht ... Ich hatte eine Freundin zu dem Zeitpunkt, die ist Kinderpsychologin gewesen und sie hat mir gesagt, mach das mal, ihr kriegt es gut hin.

00:41:29: Weil ihr seid ja so als Mensch gut miteinander.

00:41:33: Das kann ich nach zehn Jahren noch sagen.

00:41:35: Es ist jetzt im September dieses Jahr zehn Jahre her.

00:41:38: Toni lebt mittlerweile zwei, zwei.

00:41:40: Zwei Wochen Papa, zwei Wochen Mama kommt immer in der Woche einmal zu dem jeweils anderen Elternteil.

00:41:44: wenn jetzt irgendwelche besonderen Festitäten sind Dann ist das auch ganz selbstverständlich, dass der andere sagt ja klar ist Geburtstag oder was?

00:41:53: Keine Ahnung.

00:41:53: Dann kommt sie Oder Oma hat Geburtstage auf der anderen Seite und es ist meine Woche völlig unverhandelbar, dass die dann rübergeht Und so oder Es sind Ferien.

00:42:03: da machen wir es dann halt immer so drei Wochen in Sommerferien zum Beispiel.

00:42:06: aber da fährt sich dann noch mit ihrer Großmutter also mit ihrer Oma weg und Das ist ja auch mega heilig und ich habe letzte Woche noch so gedacht Ja Also, das hat Herausforderungen und es ist auch nicht für jeden.

00:42:15: Weil ich glaube, man muss ganz häufig seine Bedürfnisse sein, Ego beiseitepacken.

00:42:22: Da muss man auch ehrlich sein so ... Das hört sich jetzt alles romantisch an aber wenn man das ... Wenn man... Zu allem, fast die gleiche Meinung hätte, wäre man noch verheiratet.

00:42:34: Man hat ja unterschiedliche Ansichten von Leben und Situationen usw.

00:42:37: Hast du aber auch in einer Beziehung?

00:42:39: In meiner jetzigen Ehe haben wir auf manchmal auf die gleichen Situation unterschiedlicher Aspekte.

00:42:43: Es gibt natürlich auch Reibung.

00:42:45: Aber das, was halt einfach der massive Mehrwert ist, Antonia hat zu allen Seiten eine gute Beziehungen.

00:42:51: Die ist nicht zerrissen, muss sich nicht entscheiden.

00:42:54: Der Papa ist neu verheIRatet

00:42:55: usw.,

00:42:56: ich bin neu verHEIRATED ist in so ganz klare Gegebenheiten, als wir geheiratet haben.

00:43:02: Als sie sich ganz bewusst dazu entschieden keinen Doppelnamen anzunehmen weil sie gesagt hat nein ich bin noch mit dem Namen auf die Welt gekommen und das möchte ich nicht habe mich komplett akzeptiert.

00:43:10: Ich hab aber trotzdem einen Doppelnamen den ich bis zu dem Zeitpunkt getragen hab abgegeben und hab gesagt Maus Aber dann ist ja klar also da haben wir mal ganz offen irgendwie drüber gesprochen Und wenn ich jetzt irgendwie Reise gibt der Vater meine Vollmacht.

00:43:22: So hier guten Tag.

00:43:23: ne Geburtsurkunde musst du dann ja mitnehmen.

00:43:25: und so weil der Herr trägt immer noch ein anderer Nachname.

00:43:28: Aber das sind so Kleinigkeiten und gleichzeitig ist es für sie normal.

00:43:32: Es ist ganz häufig spannend zu beobachten, dass es für andere Kinder, die ihn in verheirateten Verhältnissen oder auch getrennten Verhältnisse ... Warum hast du jetzt Papa und Tasha?

00:43:42: Also, warum ist das so?

00:43:44: Das ist doch der Papa von Antonia!

00:43:46: Mein jetziger Partner hat natürlich ... Ein super gutes Verhältnis haben die beiden miteinander.

00:43:53: Die sind wie Pech und Schwefel, der wird für sie durch die Hölle gehen muss man einfach so sagen.

00:43:57: also es ist ja auch nicht selbstverständlich.

00:44:01: da aber auch der Punkt.

00:44:02: ich glaube ich habe das von Anfang an auch erlaubt und zugelassen.

00:44:04: also ich hab immer nicht gesagt dass ist mein Kind und du darfst hier keine Regeln setzen und keinen Rahmen setzen sondern ich war immer im Vertrauen dass er das auch gut tut und für Sie tut und dadurch konnten die beiden eine gute Beziehung aufbauen.

00:44:16: Und ein Wechselmodell ist in Deutschland immer noch kritisch angesehen.

00:44:20: Also die Menschen finden es immer noch nicht normal und du kannst Bücher kaufen, da wird immer nur dramatisiert usw.

00:44:27: Ich glaube nach fast zehn Jahren kann ich einfach sagen... Ich glaube, wir haben immer im Sinne unserer Tochter gehandelt und tun das auch.

00:44:35: Und sie hat halt auch einfach Priorität.

00:44:37: also wenn Sie morgen eine Entscheidung trifft dann ist das so.

00:44:40: So und es weiß die auch.

00:44:41: aber sie weiß auch ganz klar Mama und Papa ziehen auch an einem Schrank.

00:44:44: ich kann beide nicht gegeneinander ausspielen.

00:44:46: Das ist glaub ich auch massiv wichtig dass sich einer A und der nächste B sagt sondern Wir sind uns da zu ninety Prozent auch mal sehr einig Und das weiß ich auch.

00:44:56: Das nervt sie manchmal auch, aber ich glaube es ist halt wichtig in dem Sinne, dass kann nur funktionieren wenn nicht einer A und der nächste B oder C sagt.

00:45:04: Genau!

00:45:06: Meine nächste Frage wie Nein jetziger Mann zu tun hat hast du eigentlich schon gesagt?

00:45:14: Ja genau, es war von Anfang an klar, Sascha ist mein Leben gekommen und es war klar, das ist nicht dein Papa Weil es ist einfach biologisch nicht so.

00:45:22: Es war nie mein Anspruch und wäre auch für mich crazy, wenn sie Papa sagen würde, weil es gibt einen Papa ... Und Sascha aber auf nie dieses Gefühl von ich ersetze wen hatte, denn es gibt ja wen!

00:45:33: Also wen willst du ersetzen, wenn's den gibt?

00:45:36: Und Tascha war halt einfach von Anfang an Tascha.

00:45:39: Weil sie Sascha nicht sagen konnte, hat die Tascha gesagt und er heißt auch heute noch bei all ihren Freundinnen.

00:45:42: im Handy ist der als Tascha abgespielt.

00:45:45: Er isst auch einfach der Tascha so, ne?

00:45:47: Tascha halt!

00:45:48: Für dich der Herr Haar.

00:45:49: Ja Herr Haus Haar aber für ihr Sie ist ja der Taschhaar.

00:45:53: Also hattet ihr auch nochmal die Planung ein weiteres Kind zu bekommen.

00:46:01: Ich glaube, wir haben das zeitweise nicht verhindert.

00:46:03: Aber sind auch beide voll.

00:46:04: fein, dass es jetzt nicht so ist und ich grad nicht.

00:46:06: Also, ich glaube, wie soll das auch da sein?

00:46:08: Ich habe nachdem das Kind ja zwölf Jahre alt wird, null Komma-Null einen Kinderwunsch.

00:46:14: Also Null!

00:46:16: Wenn das jetzt so wäre dann wäre das so und würde ich das annehmen.

00:46:19: aber das ist nicht meine Passion.

00:46:21: also ich liebe meine Tochter heißt von innen mich und jeder Zelle meines Körpers.

00:46:26: Ich hab es heute Morgen noch zu meinem Mann gesagt, ich bin so froh, dass ich so jung Mutter geworden bin.

00:46:32: Meine Freundin ist gestern Mama geworden, die sitzt eigentlich glaubt dreiunddreißig und das ist ja auch nicht alt, aber wann ist man auch alt?

00:46:39: Es ist dran wenn's dran ist, aber in meinem Fall war es Gott sei Dank einfach mit fast sechs ... Also ich bin fünfzwanzig gewesen und in dem Jahr sechsundzwanziger gewesen.

00:46:46: Das war super gewollt und super gewünscht!

00:46:49: Und wenn mein Kind einfach achtzehn ist, werde ich vierundvierzig.

00:46:54: Also ich feier das immer.

00:46:56: Nee, also ... Nee!

00:46:58: Ich hab eher so das Gefühl, dass mein Körper auf Prä-Beno-Pause umspeigt und sagt, hübe auf keinen Kinderwunsch mehr.

00:47:03: Letzt fetzt es, lass mal das Schwitzen anfangen und lasst die Periode alle fünf an statt vier Wochen kommen?

00:47:09: Das ist halt jetzt eher das Thema, wo ich denke, krass, dass der Körper, wenn man natürlich auch mit sich verbunden hat viel Persönlichkeitsentwicklung, therapeutische Arbeit gemacht hat und so, raft, dass das nicht mehr dran ist.

00:47:20: Aber er genauso andersrum halt auch rafft, wenn du einen Kinder wünscht Dann kriegst du einen Vierzig halt noch ein Kind.

00:47:25: Weißt du, damit ... Noch später dieses Glaube fest daran, dass der Körper checkt, wann er das einstellen darf?

00:47:34: Ja!

00:47:35: Und für ihn war es auffallend.

00:47:36: Voll, voll!

00:47:38: Also das bewundere ich auch.

00:47:39: also es hätte glaube ich viele Männer gegeben die gesagt hätten ne ich brauche es aber unbedingt ein eigenes.

00:47:43: Ich glaube für Sascha hat er letztens mal so gesagt wenn es kein Kind gegeben hätte der schon einen Kinderwunsch gehabt Aber dadurch dass sie beiden so eine enge Verbindung haben War das nie ein großes Thema?

00:47:54: Es war... Ne, war kein Thema.

00:47:56: Sehr schön Ja.

00:48:01: Dann schlagen wir noch mal einen Moment zurück zum Thema deiner Mama.

00:48:07: Du hattest vorhin schon die Krankheit deiner Mamma erwähnt und das ist kein leichter und kurzer Weg, sondern eher ein langjähriger Weg.

00:48:17: Magst du erzählen?

00:48:19: Ja, können wir auch ganz offen darüber sprechen.

00:48:21: meine Mutter hatte eine Autoimmunerkrankung.

00:48:23: es ist fünfundneinzig erkrankt.

00:48:25: zu dem da war ich sieben also zu den Zeiten wusste keiner was sie hat weil diese Krankheit bis dato keinen Namen hatte.

00:48:32: Meine Mutter war immer sportlich, hat auch ganz viel Sport gemacht früher als Jugendliche und junge Frau.

00:48:38: Und auf einmal ist sie in Frankreich nicht mehr die Düne hochgekommen ohne fast Luft- und Atemnot zu bekommen.

00:48:43: Dann ist voll der Ärztemarathon über zwei Jahre losgegangen.

00:48:46: Am Ende hat sich irgendwann herausgestellt, dass sie eine Autoimmunerkrankung hat bei der ... Ich wort Bromme gar nicht sagen kennt eh keiner.

00:48:53: Bei der quasi der Körper die Organe angreift also sich gegen sich selbst stellt.

00:48:59: Der Körper transformiert sich gegen dich selbst.

00:49:01: Und bei meiner Mutter war es halt auf organischer Ebene so.

00:49:04: Also, das halt einfach ganz klar war ... Okay, Cortison jeden Tag.

00:49:09: Die ist dann auch noch bis sie vierzig war arbeiten gegangen.

00:49:12: Dann war sie Frührentnerin und wenn ich mir vorstelle dass ich in zwei Jahren einfach Frührentenerin bin, tschau!

00:49:16: Also finde ich krass.

00:49:17: Ja also früher war's so ja meine Mutter ist vierzig und jetzt Frührentmerin.

00:49:20: heute denke ich nur so Alter in zwei Jahre bist du vierzig?

00:49:23: Das Leben ist dann ja quasi anders.

00:49:25: Meine Mutter ist auch voll gerne arbeiten gegangen.

00:49:30: Dass diese Krankheit nicht aufhaltbar war, es war auch klar.

00:49:33: Man wusste halt, die ist eindämmbar aber die war zu dem Zeitpunkt noch nicht massiv erforscht.

00:49:37: Heute ist das was ganz anderes.

00:49:39: Heute kenne ich eine alte Schulfreunde, die gleiche Krankheit hat zum Beispiel mit meiner Mutter und da ist es ein ganz anderer Behandlungsplan.

00:49:45: man geht das Ganze ganz anders an.

00:49:47: Das ist so man integriert diese Krankheiten ins Leben Und früher hatte ich ein bisschen das Gefühl man hat sie versucht zu eliminieren.

00:49:54: Also man hat sich versucht einzudämmen und wenn wir sie eindämt dann gibt's ja auch nichts.

00:49:58: Ja, meine Mutter hat es immer sehr mit sich ausgemacht.

00:50:00: Und war halt irgendwann Hausfrau, Mutter und Hundemutter.

00:50:03: also wir hatten ja mal ein Hund.

00:50:06: Dann war's halt so ... Die Ärzte haben dann gesagt wenn sie ihren fünftigsten Geburtstag erweichen ist das ein riesengroßes Geschenk.

00:50:13: Meine Mutter hat ihrem fünfzigsten Geburstag gefeiert als Gaps kein Morgen mehr.

00:50:16: Also wirklich das ganze Dorfergefühl da.

00:50:18: Es gab einen Eisswagen, es gab Essen für dreihundert Menschen usw.

00:50:22: Also mein Mutter hat das Leben auch gelebt muss man einfach sagen ist dann ... im Dezember mit neunundfünfzig verstorben.

00:50:35: Und es war immer irgendwie so ein Dolch, der über uns gesprungen ist.

00:50:39: Es war klar, dass meine Mutter keine Achtzig-Ninzentig Jahre alt wird.

00:50:43: Aber zu dem Zeitpunkt muss ich sagen, kam's unerwartet.

00:50:46: Zu dem Zeitpunkt hat niemand damit gerechnet, dass das jetzt endlich ist und gleichzeitig ... Ja, war es aber auch nicht aufzuhalten.

00:50:55: Mein Vater hat mich eines morgens im Dezember angerufen und gesagt, der Mama geht's ganz schlecht und ich weiß nicht ... Ich bin jetzt zu Arbeit gegangen und dann ist der RTV gekommen.

00:51:04: Und ich hatte zu dem Zeitpunkt, so hab ich das auch noch nie erzählt, einen Eins-zu-Eins.

00:51:09: Weiß bis heute noch mit welcher Kunden?

00:51:11: Meine Intuition hat gesagt, du musst die anrufen, muss diesen Termin absagen.

00:51:14: Ich dachte, kannst den Termin nicht eine halbe Stunde vorher absagen!

00:51:16: Dann hab ich die angerufen, hab gesagt, gell, sei mir nicht böse, müssen wir einen Termin nachholen.

00:51:22: Erklär ich dir später.

00:51:23: Dann bin ich zu meinen Eltern gefahren, kam ich auf den Hof und stand der RTW schon so.

00:51:26: Ich bin hoch zum Start meiner Mutter, die Feuerwehr war da, weil das Treppenhaus ist sehr eng.

00:51:31: Meine Mutter war nicht transportfähig, konnte nicht laufen.

00:51:34: Das war auch der Zeitpunkt, wo ich sie ansprechbar das letzte Mal gesehen habe.

00:51:38: Dann ist sie in die Klinik gekommen und ist dann noch mal verlegt worden nach Recklinghausen.

00:51:42: Und ist zwischen Weihnachten und Neu-Jahr XXI verstorben mit neun Fünfzig.

00:51:48: Die Krankheit meiner Mutter!

00:51:51: Ja, und gleichzeitig... Also für die Hürer hört sich das jetzt vielleicht so boah krass an.

00:51:56: Für mich war es ja immer ein schwingender Deutsch.

00:51:58: Also so ... ähm, für meine Mutter war halt klar sie muss zur Dialyse.

00:52:03: also das war ohne ausgesprochen.

00:52:05: hat sie auch so mit sich ausgemacht.

00:52:06: mein Mutter hat einfach entschieden ich gehe auf gar keinen Fall zu Dialysen weil meine Mutter einfach eine sehr selbstbestimmte Frau war.

00:52:11: die wollte nicht abhängig sein und hat das mehr oder weniger nach konstruiert so ein bisschen auch für sich, wer gegneriert.

00:52:18: Also ist dann eine multiple Organversagen gestorben.

00:52:22: und ja das war also in dem Zeitpunkt was?

00:52:25: Es war Pandemie.

00:52:25: es waren zwei Jahre Pandemie Dann ist meine Mutter gestorgen.

00:52:29: nachdem Meine Mutter dann gestorven ist dass meine Oma an der Nehrensoffizienz erkrankt oh Wunder Ist da nochmal drei Jahre zu zwei Jahre zur Dialyse gegangen und ist dann auch Dreiundzwanzig verstorben.

00:52:39: also die letzten fünf jahre waren schon massiv heftig.

00:52:41: ne also auf persönlicher Ebene wo ich echt gedacht habe, so nee.

00:52:46: Und da war dann halt auch einfach die Hochzeit, die Anford darauf.

00:52:49: Die sind es.

00:52:49: mein Oma hat im Sterbeprozessiv die zehn Tage beim Sterben begleitet, weil sie selbst bestimmt entschieden hat zu sterben.

00:52:55: Also ist dann zu mir gekommen und gesagt, wir sagen jetzt dem Arzt nicht mehr zur Dialyse?

00:52:59: Da hab ich gesagt, du weißt schon was das heißt.

00:53:01: Dann hat sie gesagt ja aber das kriegen wir doch hin oder?

00:53:04: Ja!

00:53:05: Und dann hat die Hilde einfach entschieden, die Christina und die Hilde machen.

00:53:07: Das schon in ihrem Heierwett zu Hause.

00:53:09: Und dann gingen so neun Tage ... Unendlichkeitlos gefühlt, aber das war halt auch... Das hört sich jetzt so krass an.

00:53:16: Es war ein total dankbarer Prozess für den ich massiv wertschätzend dankbar bin, dass meine Oma mich hat auch so nah an diesem Prozess teilhaben lassen weil es mir auch gezeigt hat Sterben tut überhaupt nicht weh.

00:53:27: Sterben ist voll okay und sterben ist halt auch irgendwie dafür gemacht nochmal alles Revue passieren zu lassen.

00:53:33: Das hat hier auch krass gemacht.

00:53:35: Ich habe ja auch Fragen gestellt Und sie hat mir Dinge erzählt, die sie mir vorher nie erzählte.

00:53:41: Meine Oma war so abgeklärt, die hatte aufgeschrieben wer kommt zur Beerdigung?

00:53:44: Wer kriegt eine Karte?

00:53:45: Hier ist mein Spruch denn hätte ich gerne meiner Zeitung hier hängen meine Klamotten gibt ihr den Bestatter mit der weiß Bescheid.

00:53:50: Hier ist die Sterbeversicherung hier ist dies das andere.

00:53:52: also die war voll getaktet.

00:53:55: Also die war krass und ich bin auch in vielen Dingen wie meine Oma und die hatte keine Angst vorm Sterben.

00:54:00: So für die war das immer gesagt.

00:54:02: der liebe Gott wird schon wissen Es war eine krasse Powerfrau.

00:54:05: und da war dann so dieser Prozess, wo meine Oma in den letzten Tagen mal zu mir gesagt hat.

00:54:09: Der Sascha ist wirklich ein guten Maus!

00:54:11: Ich glaub, Herzilein hat sie immer gesagt das war mein Spitzname.

00:54:16: Da find's einfach auch kein Besserer mehr.

00:54:18: also wenn ... Den gibt es kein zweites Mal.

00:54:19: Hat sie nicht gesagt du findest keinen besseren?

00:54:21: Wenn die hat immer gesagt den gibts kein zweitens Mal.

00:54:24: Und dann hat sie gesagt warum wollt ihr denn erst nächstes Jahr heiraten?

00:54:26: weil der Heiratsantrag war zu dem Zeitpunkt schon da Zwei Tage bevor sie gestorben, ich bin nach Hause gekommen.

00:54:31: Da war sie nicht mehr gut ansprechbar und hab gesagt, sprich denen irgendwas dagegen, dass wir jetzt im Urlaub

00:54:35: heiraten.".

00:54:36: Und dann sagt's das schon zum Moment du fragst, hast du das doch schon entschieden?

00:54:40: Ja!

00:54:40: Dann haben wir ganz spontan in den Allgäu geheiratet.

00:54:43: Ich habe mir meinen Dündel alle Bayern halten die Augen zu bei Amazon bestellt.

00:54:47: Wunderschön.

00:54:49: Er hat sich seine Lederhose noch ein Füssen in so einem Laden gekauft.

00:54:51: Wir haben unterschiedliche Eherringe.

00:54:52: So unprofessionell sind wir.

00:54:56: Es geht immer nicht um das aufgeblasene Tam-Tam, sondern so was, worum geht's denn wirklich?

00:55:01: Und dann waren unsere engsten Freunde da aus dem Allgäume.

00:55:03: Dass der Freund ist gekommen und Papa ist gekommen.

00:55:06: Also Nicole, unsere Fotografin mit der ich schon ewig arbeite war zufällig mit ihrer Familie im Urlaub da und ist auch gekommen.

00:55:13: Eine Freundin von München ist gekommen.

00:55:15: wir waren zehn oder zwölf Personen.

00:55:16: es war ein wundervoller Abend und es gilt das nicht zu wiederholen.

00:55:20: also manche Dinge kannst du einfach nicht wiederholend werden sie nur schlechter.

00:55:25: Das machen wir nicht schlechter, deswegen fahren wir lieber Hochzeitstag die nächsten thirty- acht Jahre.

00:55:31: Sehr cool!

00:55:33: Ja dann war jetzt... Vielen ne?

00:55:36: Dann kommen wir doch einfach mal zum Business.

00:55:42: Warum schlägt dein Herz so sehr als Unternehmerin?

00:55:47: Oh krass ich weiß es nicht.

00:55:49: weil Hast du ja, wie gesagt, Druckistin?

00:55:57: Ich habe meinen Abi gemacht.

00:55:59: Da musste ich eine Ausbildung zur Druckiste machen um mein Studio-Mein-Handelsfach bei DM zu machen.

00:56:05: also es war die Grundlage des Konzerns der gesagt hat willst dir Führungskraft werden willst dir irgendwas reißen musst du erst mal die Base lernen ist ja auch ne total gute Haltung.

00:56:12: heutzutage vielleicht das mega und ich hab im Konzert immer so gedacht ich bin nicht dafür gemacht für irgendwen zu arbeiten.

00:56:21: Wirklich, also da geht es halt schon mit meiner Kreativität los.

00:56:24: Es war zum Beispiel jetzt so Sommer wie jetzt.

00:56:25: gerade alle haben irgendwie ihre Sonnenangeburtstische aufgebaut, je mal das in der M-Fialen so kennt.

00:56:31: Christina Heimlich hat einfach Sand ankarren lassen einen Sonnenschirm eine Liegestuhl ne Palme und die hatte einfach ein Feeling raus gemacht ja!

00:56:37: Und dann kam meine Gebietsverantwortliche damals und hat gesagt sie sind irgendwie anders.

00:56:42: Also ich wollte immer ein Gefühl zu dem Produkt.

00:56:46: Ich hab Produktentwicklungen in meiner Ausbildung beim Studium immer mega interessiert, wie entsteht eine Duschgel?

00:56:51: Wie entsteht neue Kosmetik?

00:56:53: von der Idee über die Konzeption, Produktdesign und so... Und irgendwie war klar, das ist nur so ne Zwischenstelle!

00:57:00: Dann habe ich irgendwann im Gebiet unterwegs mit mehreren Pialen und so und hab immer gedacht, das auch

00:57:06: nicht?!

00:57:07: Ja, und dann hat sich das Leben irgendwie dahin gefügt.

00:57:09: Und ich bin auch einfach ehrlich eine Sache langweilt mich schnell.

00:57:13: Ich brauche einfach Abwechslung und bin ja gerade dabei.

00:57:17: Wir können jetzt noch nicht so ganz darüber reden.

00:57:19: Das ist ein Bestehungsprozess in meine fünfte Marke aber alle werden sie lieben!

00:57:23: Bin mir sehr sicher, hat auch ganz viel mit meiner Oma zu tun, kleiner Spoiler... Es ist ein Produkt, das ihren Namen trägt und es ist auch so ne Oma schon, meine Oma hat aber auch wieder eine Story die zur Marke wird schwirrt, wo ich so denke, das kann jetzt nicht in der Schublade warten bis mal irgendwann der Zeitpunkt gekommen ist und du Zeit für so ein Scheiß hast.

00:57:44: Also hast du eh nicht weißt du?

00:57:45: So wenn dein Herz dich ruft da musst du es halt machen.

00:57:48: und ich glaube das ist so das was mich im Unternehmertum total... was ich einfach liebe.

00:57:54: Und wo ich auch einfach Liebe zu skalieren oder das Potenzial zu sehen, wie man Dinge multiplizieren kann und ich lieb ... Also, ich liebs halt einfach.

00:58:03: Man braucht nicht darüber streiten, dass eine Frau im Angestelltenverhältnis niemals eine finanziell unabhängige Frau sein wird!

00:58:09: Also wird sie einfach nicht, weil sie ist ja abhängig, dass ihr Arbeitgeber ihr das Gehalt überweist.

00:58:14: Egal wie viel es ist!

00:58:15: Aber sie isst ja nicht unabhängig.

00:58:17: und finanzielle Unabhängigkeit entsteht schon für mich dadurch, dass kein Arbeitgeba dieser Erde dir die Kohle überweißt oder das Geld überweisst sondern du es selber kreierst.

00:58:24: Und... Das ist so das was mich im Unternehmertum mega fasziniert, dass du hier im Kern also alle brüllen immer nach Sicherheit aber du hast ja die Sicherheit dein eigenes Geld zu kreieren vor allem soviel du willst zu krieren.

00:58:36: Also, mein Antrieb in meiner Arbeit ist halt auch immer zu sagen so.

00:58:39: Das was du machst muss Sinnstiften sein.

00:58:41: also alles andere dreht durch.

00:58:43: ich werde dir keinen Katzenfutter verkaufen das wäre aus den Stiften aber ich hasse Katzen.

00:58:48: Einzige Katze die ich liebe Chanel von The Vinties und La Casetta.

00:58:51: dass die tollste Katze der ganzen Welt alle Katzen anderen Katzen finde ich fürchterlich.

00:58:55: Aber das ist auf meine Haltung nicht.

00:58:56: Ich bin keine Katzenhasserin ich würde sie niemals vernichten oder sonstwas.

00:59:00: also nicht dass man mich jetzt hier weit versteht Aber ich hab eine Katzenallergie.

00:59:03: Warum sollte ich anfangen, ein Produkt für Katzen zu kreieren?

00:59:07: Also es muss immer so einen persönlichen Bezug haben und ich muss einfach auch spüren dass die Frau das zum Beispiel jetzt auch begleitet oder so ... Das verkörpern kann!

00:59:15: Und nicht einfach sagt ja damit kann ich viel Geld verdienen und deswegen mache ich das so.

00:59:18: Nee warum machst du das?

00:59:19: Woher kommt das?

00:59:20: Was ist deine Inspiration was ist die Vision usw.

00:59:24: Dann bin ich bei allem bereit.

00:59:25: aber ja das ist so das was mich im Unternehmertum voll antreibt, dass du einfach dein eigener Chef bist und deine eigenen Ideen hast.

00:59:31: Dass du das einfach machen kannst!

00:59:34: Und eben da sind wir wieder dabei, kannst du den Worst Case halten?

00:59:38: So ja musst du.

00:59:39: Punkt weil sonst sind wir raus.

00:59:40: Da haben wir den Thema Storytelling auch schon abgehakt.

00:59:46: Ja was ist Storyteling?

00:59:49: Warum braucht jede Marke eine Geschichte?

00:59:52: Wenn Menschen kaufen beim Menschen Leute und Menschen kaufen Geschichten und Menschen kaufen keinen Shampoo Also... Man merkt es ja auch immer mehr,

01:00:01: z.B.,

01:00:02: jeder Influencer bringt gerade sein Produkt auf dem Markt und du kaufst doch kein Eis von irgendeinem Tiktoker sondern du kaffst diesen Tiktokker mit dem Eis.

01:00:08: Ja also beobachte ich ja bei meiner Tochter so warum findest Du den cool?

01:00:12: Weil der macht dies anders.

01:00:13: Achso!

01:00:14: Und das Eis ist okay.

01:00:15: Ja ok steht aber der Name drauf.

01:00:16: Also sind wir wieder bei Personal Branding.

01:00:18: So du kannst in Anfangs strichen jedes Produkten aus jedem Produkt ein Personal Brand machen.

01:00:22: Aber wo gehen wir denn hin?

01:00:24: Wir gehen ja nicht sag' ich mal ins Restaurant wo's die beste Pizza gibt Sondern wir gehen uns rest... Also im besten Fall ist die Pizza.

01:00:29: Aber ich gehe in die Pizzeria, wo man meinen Namen kennt.

01:00:32: Wo ich mit eine gute Beziehung habe.

01:00:35: Wo man irgendwie auch mehr beieinander weiß... ...wo man ehrlich ist und offen ist.

01:00:40: Und wo die Pizza und das Essen geil sind.

01:00:43: Ich geh ja nicht nur dahin, weil ich Hunger habe!

01:00:46: Also gibt's auch mal.

01:00:47: aber wenn ich wirklich ne Stammpizzerier oder einen Stammental, den ich noch mal irgendwas habe.. ..hab' ich meistens auch da eine persönliche Beziehungen.

01:00:53: Es geht für mich im Markenaufbau, im Business-Aufbau immer um persönlichebeziehungen.

01:00:57: können wir uns alles Marketing dieser Erde klemmen?

01:00:59: Ja, persönliche Beziehungen kommen dann zum Thema.

01:01:03: du als Mentorin.

01:01:04: Ich darf dich ja auch selbst als Mentorer erleben und was mich da immer beeindruckt ist einfach dass dir nicht das bis nichts so wichtig ist sondern der Mensch dahinter Vorher, wenn es dir nicht gut geht, geht's dem Unternehmen nicht gut.

01:01:20: Punkt ist einfach so... Also ich sehe mich da nicht immer nur als die Strategien, die sagt ihnen das jetzt machen wir das und xy und jetzt machen sie das!

01:01:28: So ja, es gibt schon eine Struktur und es gibt einen Fahrplan, es gib ein Roadmap Es gibt Punkte an Haltestellern, die müssen wir anhalten Da müssen wir eine Aufgabe erledigen Dann können wir in den Zug einsteigen und weiterfahren.

01:01:37: Aber es gibt halt auch einfach Emotionalitäten Umfeld herausforderungen Und da ist es mir immer wichtig, einen guten Kontakt zu den Menschen zu haben.

01:01:52: Welche Glaubenssätze begegnen die immer wieder?

01:01:54: Bei Frauen!

01:01:56: Alle anderen können das besser als ich.

01:02:02: Was hat man noch so für Glauben-Sätze?

01:02:03: Alle anderen kann es besser als sich voll dieser Vergleich.

01:02:06: Ich glaube, Frauen sind super gut im Vergleich.

01:02:08: Alle Glaubenserze, die aus einem Vergleich resultieren, sind Bullshit.

01:02:11: Versuche ich arbeite und hasse massiv dran Ähm ... Andere sind viel weiter als ich.

01:02:19: Das find ich ganz schlimm, also da bin ich immer so ... Ich hab auch grade so die Glaubenssätze und gleichzeitig erwischt ich mich selber manchmal dabei.

01:02:27: Ich mache auch ganz viel Social Media-Arbeit für meine eigenen Marken.

01:02:30: Und ich mach das alles immer noch selber, weil mir das wichtig ist.

01:02:34: Gleichzeitig denke ich dann häufig so, woher stellst du mal mein vorherfoto oder nachherfoto gepostet?

01:02:39: Bei Facebook!

01:02:41: Dann gab es dann eine Nachrichtenfunktion und dann haben Menschen mir geschrieben, sie möchten gerne Kunde sein.

01:02:46: Heute brauchen wir alles erst mal.

01:02:49: Landingpage, Newsletter, Funnel... What's a business?

01:02:54: Hier noch ein Channel und keine Ahnung was für einen Bullshit!

01:02:57: Und ich denke mir so, boah hab' ich keinen Bock drauf ne?

01:02:59: Hab' nicht wirklich keinen Bock darauf.

01:03:00: also kannst du alles haben bist du bei mir aber an der falschen Adresse.

01:03:04: Also eine Homepage ist wichtig Sichtbarkeit ist wichtig, Hörbarkeit is wichtig.

01:03:08: Aber konzentriere dich doch bitte auf ein Marketing-Tool und nicht achtundneunzig Stück so'n bisschen!

01:03:14: Was will denn die Frauen am meisten davon absichtbar zu werden?

01:03:17: Ja ihr Körperthema, Ihr Thema was alle anderen denken sollen.

01:03:22: Was soll denn die Leute

01:03:23: denken?!

01:03:24: Grüße gehen raus an mein Vater habe ich sehr vernichtet.

01:03:26: nach meiner Trennung war nämlich seinen Impuls.

01:03:28: was die Leute denke sollen hab ich gesagt es mir scheiß egal Das ist ein Glaubenssatz den glaube ich ganz ganz viele... Also was sollen denn die Nachbarn denken Wenn du das jetzt machst, wenn du da hättest sichtbar bist.

01:03:39: Ich glaube, da musst du ganz viel aushalten und selbst ich erwische mich manchmal noch dabei.

01:03:44: Wenn irgendeiner aus meinem wirklich engen Umfeld irgendeine Meinung zu einer WhatsApp-Story oder Instagram-Store-Podcastfolge hat ... Dann würde ich lügen, wenn ich sage es trifft mich nicht!

01:03:54: Also die Meinung trifft sich nicht weil was mich betrifft nicht.

01:03:58: Und dann darf ich halt reinspülen und gucken Was ist der Punkt, der mich da jetzt gerade triggert oder trifft?

01:04:04: Und wer sagt das grade?

01:04:06: und warum trifft mich das jetzt genau grade.

01:04:08: Also bin da auch immer selber so in diesem Prozess, wo ich denke, wir müssen uns ja auch immer wieder hinterfragen.

01:04:13: Ich glaub schon, dass ich Mensch bin, der an einem Punkt gekommen ist, wo es ihm scheißegal ist was andere denken voll.

01:04:18: Aber was mein engstes Umfeld denkt, ist mir manchmal nicht egal.

01:04:23: weil ich weit und klar liebe.

01:04:25: Und wenn da Unstimmigkeiten sind, dann habe ich auch schon das Bedürfnis es gerade zu stellen, weil's mir dann auch wichtig ist.

01:04:30: Ich glaube Menschen die hier rausgehen konfrontieren sich ja als allererstes mit ihrem engen Umfeld.

01:04:35: Und ich hatte Gott sei Dank einen Umfeld also zum Beispiel mein Mann der immer gesagt hat duelt Hast du einen Mann, der sagt, er wird eh alles nix?

01:04:41: Kann ich mir schon vorstellen, dass das schwierig für die Frau wird.

01:04:44: Oder eine Freundin, die sagt Du wieder hast doch nicht nötig!

01:04:47: Also die engste Freundin.

01:04:48: Ich glaube je enger es umfällt, dass so schwieriger ist das Thema sich zu zeigen Weil wenn da ne Meinung kommt dann trifft sie ein und ich glaube das müssen wir durchdringen und sagen, okay das darf mich ertreffen.

01:05:00: Aber erst mal sind das ja nicht meine Kunden!

01:05:02: Die sehen das alles.

01:05:03: aber mein Mann tut bei mir kein Mentoring.

01:05:04: Meine beste Freundin im besten Fall auch schonmal... ...aber das ist im Kern jetzt nicht meine Kunde, meine Zielgruppe so.

01:05:11: Diese Selektion von wen will ich erreichen?

01:05:14: Und wer hat eine Meinung?

01:05:15: Also ich glaube dass es halt einfach massiv ist.

01:05:17: Ja das stimmt.

01:05:20: Du bist ja auch Hörber und du hast deinen eigenen Podcast.

01:05:24: Warum war dir das so wichtig?

01:05:26: Boah Podcast ist für mich, also im Februar einzwanzig ist mein Podcast an den Start gegangen.

01:05:37: Das war ein echt heftiger Punkt.

01:05:38: Also zwanzig war heftig für mich!

01:05:46: Das war einfach heftig und hart, hat viel Geld gekostet.

01:05:48: Und ich war an so einem Punkt, wo ich das Gefühl hatte ... Ich muss der Welt jetzt mal meine Meinung sagen!

01:05:53: Also nicht in einer rotzigen Prophezeiungsart, sondern ich hab einfach der Welt was zu sagen.

01:05:59: Vor allem habe ich mehr zu sagen als eine Minute Instagram-Story.

01:06:04: Dann hab ich angefangen, meinen Podcast zu starten.

01:06:06: Damals hieß ja noch Mutausbruch und da ging es auch so um Themen ... Wann sind wir mutig?

01:06:11: Wann gehen wir durch Ängste?

01:06:12: Und so weiter.

01:06:13: also der hat sich auch entwickelt.

01:06:15: aber das war schon dieser Punkt wo ich gedacht habe so wenn du's der Welt nicht sagst wer sagt ist dann der welt so?

01:06:21: ne weil ich glaube schon häufig irgendwie eine Meinung haben die auch kundtun kann und auch die Resilienz besitze den Raum zu halten wenn sie jemand Kacke findet.

01:06:28: und dann hab ich damit angefangen.

01:06:30: Und das war so der Grund.

01:06:31: Irgendwann ist er in meinem Podcast auch meine Persönlichkeitsentwicklung gezeichnet, ich sag auch immer, es war auch mal eine Therapie im vielen Punkten.

01:06:38: Ich hab bei meinen Podcast dann noch immer Themen angesprochen, die mich gerade selbst bewegt haben oder die mich selbst irgendwo getroffen haben oder wo ich selbst in einem Prozess war und reflektiert darüber gesprochen habe.

01:06:50: In vielen Punkmen waren mein Podcast auch therapeutische Arbeit und Tagebuch für mich.

01:06:55: Anscheinend hat das sogar Menschen interessiert.

01:06:57: So, weißt du?

01:06:59: Ich hab immer gedacht, wenn das nur einem Menschen interessieren, dann ist das doch geil!

01:07:02: Dass es mittlerweile so viele Menschen interessierten, war nicht absehbar.

01:07:06: Sodass wir jetzt irgendwo an so nem gerade... auch hinter den Kulissen an so einen Punkt sind wo dieser Podcast mir mega wichtig ist.

01:07:15: Wo er sich aber ein bisschen im Thema Persönlichkeitsentwicklung und Markens Story-Sort of Brand auf Bau vermischt wo es schwierig wird für die eine oder andere Zielgruppen.

01:07:25: Das kann ich vollkommen nachvollziehen und deswegen sind wir gerade in so einem Prozess, den nicht noch mal umzubenennen sondern das Ganze ein bisschen zu endzerren.

01:07:32: Mehr darf ich nur nicht sagen.

01:07:34: Aber es wird Ihnen weiterhin geben.

01:07:35: um Gottes Willen!

01:07:37: Den werden wir nicht einstellen und werden in ein paar Wochen eine kleine kleine Justierung vornehmen.

01:07:44: Welche Folge hat dich selbst am meisten berührt?

01:07:49: Kannst du das nächste Podcast-Event moderieren?

01:07:52: Du hast echt so alles rausgekrammelt.

01:07:54: Was haste, ne?

01:07:55: Heftig!

01:07:56: Ines hat jetzt drei Jahre Fragen aufgestellt und kommt jetzt ins Büro und sagt heute ist mein Tag.

01:08:00: Heute ist es riesig.

01:08:02: Boah heftig!

01:08:04: Welche Podcast-Folge hat mich berührt, muss ich darüber nachdenken... Es gab so viele Podcast-Folgen, also wir sind ja bei über zweihundert mittlerweile.

01:08:16: Es gab sie Podcast- Folgen.

01:08:17: die haben mich so berührt in dem krass der oder dies jetzt Gast im meinem Podcast Menschen bei denen ich immer gedacht habe niemals hab ich irgendwie eine enge Beziehung zu denen daraus in Freundschaften entstanden daraus ein Businesspartnerschaften entstand und so weiter.

01:08:33: Aber sehr berührt hat mich im Nachgang die Story von Florian Künstler.

01:08:37: Ich durfte ihn ja quasi interviewen, als er noch relativ unbekannt war und der hatte einfach so offen gemacht in dieser Podcast-Folge.

01:08:45: Er war vorher bei Laura Marlina Seiler und die hatte ihn schon auf dem Schirm.

01:08:48: und dann dachte ich so krass!

01:08:49: Laura Marliner Seiler hat den auch ein Schirm.

01:08:51: Florian ist Künstler und hat auch zu unter anderem unser kleiner Fingerschwurra das Applied unserer Hochzeit XXIII.

01:08:58: Und dann war er Anfang vielundzwanzig bei mir im Podcast.

01:09:01: Ich hatte diese Podcastfolge mit Laura gehört und dachte so, krass, dass der so aufmacht!

01:09:07: In unserem Podcastgespräch hat er noch viel mehr aufgemacht.

01:09:10: Das war für mich ein Moment, wo ich gedacht hab, krasses ... Laura-Malina Seiler ist im Podcastmarkt eine Persönlichkeitsentwicklung die eine für alle Menschen irgendwie involviert sind.

01:09:22: Dann dachte ich krasse Vertrauenmenschen je noch mehr an, weil du vielleicht nicht groß bist.

01:09:26: Und das war ein sehr emotionaler Moment und hat ja dann auch die Verbindung zu seiner Freundin und so aufgebaut, mit der ich mittlerweile mein Tiny Adventure mache.

01:09:34: Du durftest ja auch schon Yoga-Kurse bei Jaguar machen und so... Also das ist halt so ... Das war so eine berührende Geschichte und unter anderem Britta Buchholz mit ihrem Bruchmutter Seelen allein, die mich gefunden hat als meine Mutter gerade verstorben ist.

01:09:46: Und ihre Mutter ist halt auch ein paar Jahre vorher verstorbt und sie hat einen Buch darüber geschrieben.

01:09:50: Und das war auch sehr, sehr berührt.

01:09:53: Da ist auch ne sehr enge Beziehung nicht nur in der berufliche sondern auch persönliche Beziehungen entstanden und machen jetzt im September mit Keywoman Circle noch mal ne Lesung mit Britta Bookholz kommt extra aus Berlin zu uns.

01:10:04: also es gab ganz viele tolle Momente und echt so Momente wo ich gedacht habe krass Du bist jetzt hier und geh doch immer so deinen Zoom-Bildschirm auf.

01:10:11: Und dann sitzt da jemand, den du eigentlich nur aus dem Fernsehen kennst und denkst so okay krass!

01:10:16: Ja das hat auch Persönlichkeitsentwicklung.

01:10:21: Was bedeutet es für dich andere Menschen zuzuhören?

01:10:27: Was ist bedeutet anderen Menschen zu zuhören einfach nur dazu sein.

01:10:31: also du redest Und das Einzige, was ich tue ist nicht von mir zu erzählen sondern dir noch mal eine Gegenfrage zu stellen.

01:10:38: Sodass du vielleicht dein Thema nochmal tiefgründiger hinterfragen kannst.

01:10:42: also glaubt es macht mich hast ja vorhin auch gefragt so in meinem engsten engsten Umfeld heraus dass Menschen mir alles erzählen und immer so denke jung.

01:10:52: Also manche Dinge sind so random so ahja ok krass haste jetzt gedroppt okay aber sie das ist halt auch das was meine beste Freundin letzte Woche noch zu mir gesagt hat menschen Könne mir auch alles erzählen, weil ich es für mich behalte.

01:11:05: Weil ich den Raum schaffe und das Vertrauen ausstrahle.

01:11:08: Dass man mir alles erzählern kann, dass ich es nicht werte oder bewerte.

01:11:12: Und beim Zuhören halt da noch mal eine Gegenfrage stelle.

01:11:15: So, dass man noch mal tiefer reingehen kann wenn man möchte.

01:11:18: Ich aber auch akzeptiere, wenn du das jetzt nicht tun willst.

01:11:20: In meiner Arbeit akzeptier ich das nicht so gerne, wenn er's nicht tun will.

01:11:23: Aber in meinem Privatleben akzepte ich dann, wenn Du sagst ne komm passt ja zu, ne?

01:11:27: Also ja!

01:11:27: Die Christina von heute.

01:11:31: Von was träumt sie?

01:11:33: Wow!

01:11:34: Okay krass, ich war am Wochenende bei Greta kurz.

01:11:37: Das war ein kleiner Ausgritt.

01:11:40: Grüße gehen raus.

01:11:41: Alex Müller der Gründer und CEO von... ist kein Gründner weil er CEO von Greta war auch bei mir im Podcast Und ich hab so eine Meinung zu großen Bühnen und großen Persönlichkeits-Entwicklungs-Events.

01:11:53: Also, ich find das alles sinnvoll und so.

01:11:54: aber ich finde dieses zwei Tage hintereinander jede Stunde ein anderer Redner am Ende weiß keiner mehr was da gehört hat und keiner setzt irgendwas mehr um weil dass sein emotionales System halt einfach in den Widerstand geht.

01:12:06: Aber ... Ich hab da gesessen, hab diesen Ablaufplan durchgesehen und hab dann meine andere ... also eine von Kiwomen war halt auch noch mit.

01:12:14: Und hab die angeguckt und gesagt weiß du was mich nervt?

01:12:16: Dass hier nur fast Männer auf der Bühne sind!

01:12:18: Und ich bin wirklich keine Imanze und Opfer für Mindestmus langweilt mich auch.

01:12:22: Also ich sag jetzt nicht Greta ist böse weil die stellen nur Männer auf die Bühnen Es ist einfach ein Thema der Szene das es auch überwiegend nur Redner gibt.

01:12:32: Eine meiner großen Visionen ist, irgendwann in der Westfalen-Halle in Dortmund vor Zehntausend Frauen zu sprechen.

01:12:37: So ein Punkt nämlich!

01:12:39: Also dieses Event wo Frauen einfach spüren, ich kann auch alles erreichen und das muss nicht so eine Sektenveranstaltung werden sondern es kann cooles Happening vielleicht ein Podcast-Event oder so werden und gleichzeitig mit Persönlichkeitsinhalten und vielleicht Gästen oder so wie so ne Talkshow Da hätte ich Bock drauf, ja?

01:12:55: Das ist ein großer, großer Traum von mir den ich aber schon seit Jahrzehn-Achzehn habe Und manche Träume brauchen halt auch noch einen Moment länger.

01:13:03: Habe ich da jetzt der Öffentlichkeit ganz laut erzählt?

01:13:05: Äh, kriege ich schon mal ein Tick gehört.

01:13:09: Gibt es sonst Ziele die noch niemand kennt?

01:13:22: Ziele, die noch niemand kennt... auch ich

01:13:25: nicht?!

01:13:28: Ich glaube, ich habe schon immer sehr klare Ziele und wenn mir der Sache etwas heißt sicher bin – also nicht so von wegen es ist sicher dass das passiert.

01:13:37: Wenn ich für mich sicher bin, dass das eines meiner Ziele ist dann droppe ich das, dann erziele ich das.

01:13:42: dann spreche darüber aber zum Beispiel wie jetzt auch mit dem Brand was gerade entsteht.

01:13:46: Da denken die Leute jetzt auch, hat die Heinrich sich letzte Woche am Schreibtisch überlegt.

01:13:50: Aber dass das Ganze schon über vier Jahre in mir rödelt, dass ich letztes Jahr mit dem Sternekoch Maxi Loren schon darüber gesprochen habe, dass es dieses Jahr diesen Kontakt gab und dass jetzt das Projekt entsteht ist ja ein Projekt was in mir schon in den letzten Jahren gerührt hat wo jetzt alle da draußen denken würden sie hey und das war jetzt ein Projekt von ihr so.

01:14:07: Also das ist zum Beispiel ein Projekt und ein Ziel, wo ich auch ein großes Ziel verfolge, was wir bestimmt bald mal besprechen können.

01:14:13: aber ja... Das ist unser Ziel, da hab' ich noch nicht drüber gesprochen.

01:14:17: Dann sind wir mal gespannt.

01:14:19: Voll!

01:14:21: Wenn du irgendwann auf dein Leben zurückblickst, was möchtest Du das die Menschen über Christina Heinrichs sagen?

01:14:30: Sie ist immer ihren Herzen gefolgt weil immer authentisch war und klar.

01:14:34: Ja, Punkt.

01:14:37: Danke, könntest du für meine Trauerrede festhalten bitte haltet keine Trauer Rede sondern kommt bitte alle in bunten Kleidern und Hüten.

01:14:43: also habe ich gar keinen Bock drauf.

01:14:46: Das möchte ich, dass man das irgendwann über mich sagt.

01:14:48: Also ist auch mein Anspruch in jeder zwischenmenschlichen Beziehung authentisch zu sein weil es ist ja auch so ein inflationäres Wort geworden an unserer Gesellschaft.

01:14:56: was bedeutet das denn?

01:14:57: Innen wie außen gleich und häufig sind, merken wir ganz schnell, dass Menschen das nicht sind.

01:15:04: Du hast gerade gesagt alle im bunten Kleidern und Hut.

01:15:07: Du sitzt heute hier in einem knallroten Grundhut.

01:15:12: Hut ist auch so ein Statement von mir.

01:15:15: Magst du da mal?

01:15:17: Ja, habe ich letztens im Landtag mit der guten Ordnerin ordentlich darüber diskutiert dass sich garantiert meinen Hut jetzt nicht absetzen werde.

01:15:25: zum Respekt des Hauses das wollte sie mir die ganze Zeit sagen hat mich dreimal darauf hingewiesen hast doch bitte mein Hutabsetzer.

01:15:30: Und hab ich gedacht, es war auch eine richtig triggernde Veranstaltung.

01:15:33: Da hab ich so gedacht, nee, mach' ich einfach nicht!

01:15:35: Weil für mich ist ein Hut kein Modeassist war, sondern wie du schon gesagt hast, ein Statement.

01:15:38: der hat mich irgendwann in Münster-Bervilla Sophie gefunden und ich hätte gerne noch fünf Stück davon.

01:15:42: aber das gibt nur diesen einen und er wird nicht mehr schöner.

01:15:44: also der muss jetzt mal langsam erneuert werden, aber das ist nicht ganz so einfach.

01:15:49: und der hat mir aber auch beigebracht... zu zeigen, mit einem Hut in der Gesellschaft bist du immer die.

01:15:55: Oh Gott!

01:15:55: Die hat einen Hut auf.

01:15:57: In der Gesellschaft in der Kölner Innenstadt, da wirst du einfach anders angeguckt.

01:16:00: Du bist auch anders wahrgenommen und für mich ist aber dieser Hut eine Symbol dafür dass wir Frauen alles unter einen Hut bekommen können.

01:16:08: Ohne Druck und ohne Zwang in Porafreude und Leichtigkeit, das bedeutet der Hut steht für du kannst ne coole Mutter sein oder eine coole Beziehung führen.

01:16:15: Du kannst ne geile Unternehmerin sein und du kannst auch dein Preis ist glücklich, sondern dafür das Leben führen.

01:16:19: Dafür steht der Hut!

01:16:20: Das ist nix was jetzt irgendwer da draus nachmachen kann weil er lebt's halt nicht.

01:16:24: Also es ist halt einfach ein Statement, was Kristi Nagendricht damit rausgibt.

01:16:28: Und das auch nicht erst seit gestern.

01:16:29: ich glaube der Hut verfolgt mich auch so seit Und es ist irgendwie zu meinem geworden.

01:16:36: Ich war letztens in Pöln bei Rituals und bin da mit meinem Hut reingekommen, dann hat die Verkäuferin mich angeguckt und gesagt, krass!

01:16:42: Und ich dachte so, was jetzt passiert?

01:16:44: Und sie so, das ist so cool, dass Sie mit dem Hut durch die Stadt laufen.

01:16:46: Das sieht man so selten, das macht meine Deutschland nicht so oft.

01:16:49: also das zeigt einfach so viel Power.

01:16:51: Und anscheinend strahlt das ja auch etwas aus.

01:16:52: ne und das war für mich der Punkt wo ich gedacht habe Krass andere nehmen das hier auch wahr, dass das nicht nur... Also dass das nicht nur schön ist.

01:17:00: Es gibt auch Tage, da trage ich einen Hut um mich ein bisschen abzuschirmen und mehr bei mir zu bleiben.

01:17:04: Und gerade sage ich mal in so Bühnevents oder so ist ein Hut auch ein gutes Ding, um mit sich in Verbindung zu bleiben, nicht bei allen anderen irgendwie zu sein, weil ich da auch einfach eine Hochsensibilität mitbringe direkt in deinem Feld einzuchecken.

01:17:18: Wenn ich den Hut trage fällt es mir durch den Schirm einfacher, bei mir anzuleiben.

01:17:24: Sehr cool.

01:17:25: Dann habe ich noch eine allerletzte Frage, dann sind wir schon am Schluss.

01:17:28: Bitte!

01:17:29: Welcher Herzensmoment hat dein Leben am meisten verändert?

01:17:35: Also die Geburt meiner Tochter und gleichzeitig aber auch als Erschauer mein Leben gekommen ist.

01:17:42: Weil der ist ja zweimal in meinem Leben gekommen.

01:17:43: also ich hab früher Maxi Park gearbeitet.

01:17:45: da hat er seine Ausbildung dargemacht Fanden wir unsere rotze Kacke, aber die besten Beziehungen fangen ja damit.

01:17:51: damals fand ich die Scheiße.

01:17:52: Und dann ist der zweitausendende, zwei sechzehn noch mal in mein Leben gekommen.

01:17:57: Ich war ein anderer Mensch und er war aber irgendwie auch erwachsen geworden.

01:18:00: Das war schon sehr besonders weil er mir auch gezeigt hat... Nicht, dass der Vater meiner Tochter mich nicht hätte halten können.

01:18:10: Aber auch eine ganz besondere Art und Weise zeigt, dass er mich halten kann.

01:18:14: Und man muss mich auch halten wollen!

01:18:16: Also es weiß ich auch ganz bewusst, weil ich einfach viel Power habe, weil Ich viel Dynamik habe, Weil ich mega kreativ bin.

01:18:22: Weil ich voll schnell in meinem Denken bin.

01:18:24: Er hat das aber nie beurteilt oder verurteilen.

01:18:27: Dass mir oft nicht das Gefühl gibt, dass ist zu vieles.

01:18:31: Oder jetzt mit dem neuen Projekt Gibt's ein Video, gibt es dann jetzt zwei Social Media.

01:18:36: Lagen abends im Bett und ich sag, er zieht ihm so von diesem... Von dem Call den ich hatte und sagt, hey meinst du unser Graja hat Platz für das Projekt?

01:18:43: Und er ist so alter!

01:18:45: Da müssen wir für die Fahrräder jetzt wohl ne Brüttelgarten bauen, so weißt du also Es ist schon Volumenprojekt was da jetzt kommt.

01:18:52: und der hat aber nicht gesagt so nee das kannst du jetzt nicht machen bist blöd Das ist auch eine mega Vorinvestition.

01:18:56: und so Ja ist halt irgendwie überall immer dabei und ist immer der Mann von.

01:19:02: Das ist ein Running Gag zwischen uns, dass ich nicht die Frau von bin.

01:19:05: Sondern eher der Mann von ... Wenn er anruft und Tisch reserviert, kriegt er voll auf den Nein?

01:19:10: Und wenn er meinen Namen sagt, Christina!

01:19:13: Klar, dann kriegst du einen Tisch.

01:19:16: Ich bin gefühlt der Mann vom ... Aber er nimmt das nicht so fest.

01:19:19: Viele Männer hätten voll Stress damit.

01:19:21: Der nimmt es nicht so, ich bin weniger als sie oder so.

01:19:24: Er weiß das auch für seinen Vorteil zu nutzen.

01:19:28: Kann das gut tragen und ist da sehr bei sich.

01:19:30: Also... Ja, genau.

01:19:32: Gebt es noch etwas was du den höheren einfach noch mitteilen möchtest?

01:19:36: Ich glaube ja.

01:19:38: einer der wichtigsten Sätze ist folgt immer eurem Herz.

01:19:41: Ganz wichtig!

01:19:42: Also wenn's dich zieht dann musst du das einfach machen.

01:19:45: Egal wie wenig Sinn es in deiner Birne macht und wie viele Argumente es dagegen gibt stell dir halt immer die Frage über lebe ich dass Was ist der Worst Case?

01:19:54: Kann ich den halten?

01:19:55: kann ich ihn tragen Und gehe ich da durch?

01:19:57: Okay Dann duet So.

01:19:57: Das war schön.

01:20:01: Vielen vielen lieben Dank!

01:20:02: Ja gerne, aber gar nicht schlimm oder?

01:20:04: Nein überhaupt nicht.

01:20:06: Ja cool.

01:20:16: Liebe Christina von Herzen Danke dass du uns heute mit auf deinem persönliche Reise genommen hast.

01:20:24: Viele kennen dich als Unternehmerin.

01:20:26: Heute durften wir den Menschen hinter all dem kennenlernen, eine Frau die mutige Entscheidung getroffen hat, die Rückschläge erlebt hat, sie geliebt, getrauert, gekämpft und immer wieder neu angefangen

01:20:38: hat.".

01:20:39: Ich wünsche mir, dass jeder Mensch der diese Folge hört etwas für sich mitnimmt.

01:20:45: Vielleicht den Mut?

01:20:46: Den ersten Schritt zu gehen?

01:20:48: Vielleicht die Erinnerung daran, das hinter jedem erfolgreichen Menschen eine Geschichte steckt oder einfach die Erkenntnis, dass es manchmal nur einen einzigen Moment braucht, der das ganze Leben verändern kann.

01:21:01: Danke liebe Christina, dass du heute deine Geschichte mit uns geteilt hast und euch Danke, ich fuß zuhören!

01:21:09: Wenn euch diese Folge gefallen hat freue ich mich sehr über eine Bewertung oder wenn ihr sie mit Menschen teilt die Sie inspirieren könnten.

01:21:19: Bis zur nächsten Folge von Herzensmomente – wenn Geschichten eine Stimme bekommen.

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